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. : s o n g t e x t e : .
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PUR - Adler sollen fliegen
Mittendrin
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Hier oben wo die Luft am dünnsten ist
Wo nur Mut nicht vor Angst die Augen schließt
Ist der Traum vom Fliegen so erfüllbar nah
Die langen Bretter, die die Schwingen ersetzen
Gesetze der Schwerkraft zu verletzen
Der Schanzentisch als großes Katapult
Als ein Spielball aller Winde Selbstkontrolle nicht zu verlieren
Außer Kopf und Kragen möglichst doch nicht allzu viel riskieren
Das Können und das Wagnis, in die Hocke, gleich soweit
Und der Puls rast mit nach unten, zum Absprung bereit
Chorus:
Adler sollen fliegen, Adler sollen fliegen
Die Adler sollen fliegen, weit und hoch und frei
Adler sollen fliegen, Adler sollen fliegen
Die Adler sollen fliegen, weit und hoch und frei
Zu können, was kaum ein anderer kann
Dafür alles zu geben von Kindesbeinen an
Bis nach oben, in die Tiefe, geradeaus
Mit Schweiß und Tränen jeden Zweifel mühsam weggewischt
Mit Erfolgserlebnissen Körper und Seele neu erfrischt
Wer oben auf dem Treppchen steht ist der, der sehr weit fliegt
Was wirklich bei der Leistung zählt ist der innere Sieg
Chorus
Weit und hoch und frei
Weit und hoch und frei
Weit und hoch und frei
Weit und hoch und frei
Weit und hoch und frei
Adler sollen fliegen
Adler sollen fliegen, Adler sollen fliegen
Die Adler sollen fliegen, weit und hoch und frei ...
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Verfasser: CW -
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PUR - Allein vor dem Spiegel
Mächtig viel Theater
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Sie hat ihm den Brief schon geschrieben,
doch sie traut sich nicht, schickt ihn nicht ab.
Sie weiß, sie kann geben, kann lieben,
doch was ist, wenn auch er sie nicht mag?
Nochmal erträgt sie die Blicke nicht,
die sie durchdringen als wär sie nicht da.
Was hat sie getan, warum straft man sie so?
Und es fehlt nur, daß er lacht!
Sie sieht makellos magere Models
in Hochglanz, die Männer verzückt und verrückt.
Sie träumt sich in Liebesromane,
sinnlich und schön, begehrt und beglückt.
Sie sehnt dich nach Nähe, Geborgenheit,
doch sie scheint nur als Zaungast genehm.
Warum kann sie denn keiner so wie sie ist,
nur mit anderen Augen sehn?
Doch wer glaubt schon, daß Wunder geschehn?
Und sie steht wieder allein vor dem Spiegel,
und sie weint hilflos in sich hinein.
Und sie flucht mutlos,
dann kocht die Wut hoch,
dieses scheiß Leben ist wirklich gemein!
Und sie steht wieder allein vor dem Spiegel,
und sie weint hilflos in sich hinein.
Und sie flucht mutlos,
dann kocht die Wut hoch,
dieses scheiß Leben ist wirklich gemein!
Sie ist nunmal kein Barbie-Püppchen,
ihre Stärken leise verdeckt.
Die tollen, die ganz coolen Typen,
fragen nie, was sie tut, wo sie steckt.
Die Gleichgültigkeit und die Hänselei,
hat sie immer geschluckt, nie verdaut.
Das sie wertlos, und keinesfalls liebenswert sein,
hat sie irgendwann selbst geglaubt,
und sich schließlich nichts mehr zugetraut.
Und sie steht wieder allein vor dem Spiegel,
und sie weint hilflos in sich hinein.
Und sie flucht mutlos,
dann kocht die Wut hoch,
dieses scheiß Leben ist wirklich gemein!
Da neulich im Bus, dieser junge Mann,
mit Brille, und nicht so ganz schlank.
Er lächelte nett und er sprach sie an,
sie wies ihn ab, "Nein, vielen Dank".
Vielleicht geht es ihm jetzt wie ihr,
hinter einer verschlossenen Tür?
Und sie steht wieder allein vor dem Spiegel,
und sie weint hilflos in sich hinein.
Und sie flucht mutlos,
dann kocht die Wut hoch,
dieses scheiß Leben ist wirklich gemein!
Und sie steht wieder allein vor dem Spiegel,
und sie weint hilflos in sich hinein.
Und sie flucht mutlos,
dann kocht die Wut hoch,
dieses scheiß Leben ist wirklich gemein!
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Verfasser: CW -
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PUR - Noch ein Leben
Seiltänzertraum
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Ein kalter Schauer jagt
mir durch die Haut
aus dem Gedächtnis nie gelöscht.
Warum in jener Nacht
was hast du nur gedacht
was hat die Zweifel weggewischt?
Die Tiefe Traurigkeit in dir
dafür fehlte das Gespür
hab ich ganz anders als dein Lächeln
im Trubel übersehn.
"Drachen sollen fliegen" war dein Lieblingslied
und in jener Nacht hast du es wahr gemacht
und bist losgeflogen
ganz ohne Flügel aus dem 13. Stock.
Du hast dein Ende selbst gewählt
hast dich mit leben so gequält
doch war das fair? War das nicht feige?
Du gibst keinem mehr 'ne Chance.
Erst wenn dein letzter Vorhang fällt
erst dann verliert die Welt
den Mut für dich, ich wünsch' dir trotzdem
alles Gute, da, wo du jetzt bist.
Du warst für jeden Pfeil
schutzloses Ziel
für diese Welt zu viel Gefühl.
Was war der letzte Tritt
zum allerletzten Schritt
hat dich der Todesrausch verführt?
Daß du die Antwort schuldig bleibst
und so die Trauer nie vertreibst
ist rücksichtslos und tut genau den Falschen,
die dich brauchten, weh.
Zu spät, um dir zu zeigen, was du hier versäumst
wie man hofft und träumt, kannst du dir denn
verzeihn, ich wollte keine Drachen fallen, sondern steigen sehn.
Du hast dein Ende selbst gewählt
hast dich mit leben so gequält
doch war das fair? War das nicht feige?
Du gibst keinem mehr 'ne Chance.
Erst wenn dein letzter Vorhang fällt
erst dann verliert die Welt
den Mut für dich, ich wünsch' dir trotzdem
alles Gute, da, wo du jetzt bist.
Ich wünsch' dir
noch ein Leben
noch ein Leben
noch ein Leben mit einer fairen Chance.
Ich wünsch' dir
noch ein Leben
noch ein Leben
noch ein Leben
doch du hast nur eine Chance.
Im Oktober 1991, während der "Nichts ohne Grund"-Tour, ereignete sich die tragische Geschichte dieses Liedes. Da man zu wahren Begebenheiten aus dem eigenen Bekanntenkreis eine besondere Nähe empfindet, fiel uns die Entscheidung, das Lied auf die CD zu bringen, entsprechend schwer. Wir glauben allerdings, daß wir uns auf diesem Wege so mit dem Thema auseinandergesetzt haben, daß das Lied vor allem die Trauer erleichtert und hoffentlich genügend warnt. (Pur-Erklärung auf der CD)
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Verfasser: CW -
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PUR - Wenn sie diesen Tango hört
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Sie sitzt auf ihrem alten Sofa,
aus der Wirtschaftswunderzeit.
Zwei Glückwunschkarten auf dem Tisch,
Dallas ist längst vorbei.
Alles Gute zum 61sten, liebe Omi, Tschüß, Bis Bald.
Die Kinder sind jetzt groß und ausser Haus,
Die Wohnung ist oft kalt.
Irgendwas hat sie immer zu tun. Sie teilt sich die Hausarbeit ein.
Und jeden Abend schaltet sie ab und das Fernsehen ein.
Das war nicht immer so, erst seit sie allein ist.
Seit ihr Mann starb, den sie mit feuchten Augen vermisst.
Sie hat so gern getanzt mit ihm.
Und manchmal, wenn es zu sehr weh tut,
Legt sie ihre alte Lieblingsplatte auf und tanzt, ganz für sich.
REFRAIN:
Wenn sie diesen Tango hört,
Vergisst sie die Zeit.
Wie sie jetzt lebt ist weit, weit entfernt
Wie ein längst verglühter Stern.
Aus der Heimat verjagt und vertrieben,
Nach Hitler's großem Krieg.
Sie hat kräftig mitbezahlt für den deutschen Traum von Sieg.
Dann der lange, harte Wiederaufbau für ein kleines bisschen Glück.
Das lang ersehnte Eigenheim und Kinder für die Republik.
Die sollten´s später besser haben,
Deshalb packte sie fleißig mit an.
So blieb ihr oft zu wenig Zeit für sich und ihren Mann.
Ein ganzes Leben lang zusammen,
Gelitten, geschuftet, gespart.
Jetzt wär doch endlich Zeit für mehr.
Jetzt ist er nicht mehr da.
Sie hat so gern getanzt mit ihm.
Und manchmal, wenn es zu sehr weh tut,
Legt sie ihre alte Lieblingsplatte auf und tanzt, ganz für sich.
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Verfasser: CW -
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