. : s i t e n e w s : .


Belastbar(keit)

ein blick bestätigt die sticheleien. Vor nahezu genau 2 Jahren habe ich mich zuletzt mit einem kurzen Gruss gemeldet, nur um sofort danach wieder unter zu tauchen. Seit 3 Jahren bleibe ich den versprochenen Umbau schuldig. Was sind das für Jahre, die ins Land ziehen? Vergehen sie einfach so, oder hinterlassen Sie spuren? Ich kann es nicht verleugnen. Der Alltag ist da. Langsam von hinten angeschlichen. Viele Jahre konnte ich ihm ausweichen. Auf einmal hat er zugeschlagen. Wie der 'kleine Tod' mit seiner Sense. Gerissen war er, mich vorher mit einem Schatz zu blenden. Doch die Vergangenheit ist nich vergessen!

Vor 3 Jahren etwa. 'Traute Einsamkeit. Die Füße in den Schrank gestellt, im hintergrund ruhige Musik. Ein Teller mit Pizzaresten. Ein dunkler Herbsttag. Keine Geräusche ausser dem Schnurren der Katze. Das Telefon ist auf eine willkürliche Rufnummer umgeleitet. Der einzige Unterschied zu heute: Mein 7qm-Zimmer habe ich gegen eine 3qm große PC-Ecke in Schatzis Wohnung getauscht, das Schnurren der Katzen kommt von zwei Katern und der Kühlschrank ist leer. Doch die Träne, die über das Gesicht läuft, kommt von gleicher Stelle. Wie vor 3 Jahren etwa. Doch noch etwas ist anders;

Ich suche danach. Ob in der Schule, Ausbildung, Beruf, Studium oder privat. Der Forscherdrang nach den eigenen Grenzen war es, die Gewissheit alle Freiheiten und Sicherheiten im Rücken zu haben, mich immer beruhigt zurücklehnen zu können; auch wenn es mal holperte. Heute frage ich mich, ob ich vielleicht endlich eine Grenze gefunden habe. Die erste Träne nach 3 Jahren. Zeit nachzudenken. Ist dieses Leben das, was ich will?

Das zu zwei schritten Vorwärts, einer zurück gehört, ist ein Märchen. Das ein Schritt zurück ein Rückschritt sei, jedoch auch. Grenzen sind zum durchbrechen da. Probleme suchen Lösungen. Eine Flucht kommt nicht in Frage; denn eins ist geblieben: Die Unverwundbarkeit.

Durchatmen. Tatsächlich, darüber habe ich mich doch gerade mit meinem Engel unterhalten. Egal was sie beruflich macht, passieren kann ihr nichts. Zwei stabile Familien im Hintergrund, ein Komfort-Leben mit zwei finanziell unabhängigen Arbeitnehmern, gebündelt mit Erfahrung und hohen Qualifikationen. Was soll uns passieren. Was soll ich mich einschüchtern lassen... ein Felsbrocken, den es anzugehen gilt. Das Werkzeug habe ich bei mir. Auf in den Kampf, mein Freund! Zerbrechen kannst du an was anderem!

sven - 13.10.2005  - edit   


jahrestag

für den einen war der 08.10.2003 ein tag wie jeder andere, für die anderen bedeutet er alles.
Am 08.10.2002 sind wir zusammen gekommen, der erste Kuss, die Ohnmacht der Liebe. Als Überraschung schenkte SIE mir jetzt diese WebSeite: www.meine-liebebsgeschichte.de.

Ein besuch lohnt sich unbedingt!!

sven - 10.10.2003  - edit   


in der hitze der nacht

Das dunkle Paulaner Hefeweizen schmeckt. Wie sollte es auch anders sein. Zwar ist mir ein kristallklares lieber, aber überhaupt mit einem die Kehle kühlen zu können, ist Segen genug. Bei den Temperaturen ist ein jedes kühles Nass wie ein Geschenk des Himmels. Dabei ist das gar nicht so weit her geholt, brauen nicht unsere lieben Brüder aus dem Kloster die besten Biere!? Ja, das sind Themen, denen nur zu selten Gehör geschenkt wird. Spätestens jetzt, nach der erfolgreichen Grill-Primäre in unserer Ferienwohnung in Peine, wird einem klar, das es nicht der Gipfel von Himmalaya sein muss, um den Urlaub zu geniessen und sich auf die wahren Dinge im Leben zu besinnen.
Doch keine Prämiere ohne Ausrutscher. Merke: zum Grillen nicht irgend ein Spiritus verwenden, sondern Brennspiritus der dafür explizit geeignet ist. Insbesondere mit Sicherheitsverschluss, wo nur einzelne Tropfen raus kommen. Rein gar nicht empfehlenswert ist 95% Spiritus zum reinigen von Materialen. Nachdem ich die Kohle damit getränkt hatte, näherte ich mich voller Vorfreude mit dem brennenden Streichholz dem schwarzen Gold. Dieser denkwürdige Augenblick hielt nicht lange an, um genau zu sein, nur ein Bruchteil einer Sekunde. Es knallte kurz, das Streichholz flog gute zwei Meter zur Seite und der Geruch erinnerte mich an die typischen Kindheitserlebnisse, wenn man zum ersten zu tief ins Feuerzeug guckt, wärend man es zündet. Immerhin brauch ich mir die nächsten Woche keine Nasenhaare zu schneiden. Die Kohle brannte übrigens perfekt runter und das Fleisch schmeckte bravourös. Es kommt eben aufs Ergebnis an :)
Gestern waren wir in Terminator 3. Eine lustige Fortsetzung. Die Kritik hatte Recht, der Film ist eher ein zusammenschnitt aus Terminator 1 und 2, aber allein die geballte Energie des voll besetzten Kinos zu spüren, in dem Moment, wenn unser aller Freund Arnold aus der Zukunft in der Gegenwart landet und sich zum ersten Mal zeigt, macht den Eintrittspreis wett. Spätestens bei der Sonnenbrillen-Szene schmunzeln auch die letzten Langweiler aus der hintersten Ecke; sofern sie nicht gerade anderweitig beschäftig sind. In dem Falle kann ich aber den Film ohnehin nicht empfehlen, denn für Flirtversuche ist er definitiv nicht geeignet. Naja, in den meisten Fällen jedenfalls.
In den letzten Wochen waren wir sehr viel auf Achse. Unsere Erkundungstour brachte uns von Bremen nach Frankfurt, von Hamburg nach Oberhausen. Weder das Mühlenmuseum in Gifhorn, noch das Mathematikum in Laubach konnte unseren Wissensdurst und Spieltrieb bremsen, ganz im Gegenteil. Doch dazu später mehr. Denn eben höre ich den Esel rufen. Ein Stück Österreich um die Ecke. Wo hat man sonst schon Gelegenheit auf der Terrasse bei einem plätscherndem Brunnen zu sitzen und dem Esel beim wiehern zu zu hören. Er erinnert mich daran, den Ausgang meiner Prüfungen an den Pranger zu stellen. Mit ein bisschen Stolz schaue ich auf 12 bestandene Scheine zurück. Wenn es weiterhin so gut läuft, bin ich in einem Semester Scheinfrei, es fehlt mir dann also nurnoch die Studien- und Diplomarbeit. Es wird Zeit sich zu bewerben.

sven - 04.08.2003  - edit   


lebenszeichen

ping - pong - ping - pong ...

ja, nun, wie soll ichs sagen. *räusper* .. ich lebe noch! :-) Und um mich gleich erfolgreich raus zu reden: ich bin (wie immer) unschuldig. Denn (wie immer) sind die Frauen schuld.
Den Anfang zu finden ist immer das schwierigste. Manchmal schreibe ich Meilen lange Einleitungen, nur um im nächsten Absatz, der dann, allen gramatikalischen Regeln zur Folge, aussagekräftige Bestandteile haben sollte, mit dem gleichen Informationsgehalt weiter zu machen.
Wie auch diesmal.
Wie immer eigentlich.

Nein. Diesmal ist alles anders. Kurzer Rundumschlag gefällig?
Das kleine rote Würstchen aus Dänemark ist auf Alienjagt in Frankreich mit Barbara,
Kackel studiert jetzt auch Informatik,
mit Carina bin ich seit über einem halben Jahr auseinander,
Regina hat ihren 40zigsten Geburtstags gefeiert und ist noch über glücklich mit ihrem neuen Freund Gerd zusammen,
die Hochzeit meiner Cousine wird auf unbestimmte Zeit verschoben,trotzdem fallen immerhin noch zwei solcher Eheschliessungen an dieses Jahr,
meinem Opa kämpft mit seinem viel zu schnell gewachsenen Krebs und wir hoffen alle das er seinen 90zigsten Ende des Jahres noch angemessen feiern kann,
Jessi hat sich von Gargamel getrennt und wird jetzt von unzähligen Männern umworben,
Wiebke macht ihr Praxissemester in Australien,
mein Fiat ist nahezu jeden Monat in der Werkstatt,
Jan ist zu Nina gezogen, so das wir uns nurnoch selten sehen,
was ich mir nur im Traum erhofft habe ist Realität geworden; Claudia und ich werden heiraten (ich liebe dich!),
habe ab dem 01.07.2003 einen - Zitatmode on - oberaffentittenturbogeilen - Zitatmode off - Handyvertrag,
der erste Sonnenbrand hat sich auch schon auf meiner Nase eingebrannt.

Naja, nur so um mal den Stand der Dinge zu umreissen. Mehr folgt, ganz bestimmt. Wenns wieder ruhiger wird. Aber in etwas mehr als ein Monat stehen die Prüfungen an, und jetzt zum Ende des Studiums wird es immer kritischer. Also, am Ball bleiben, Euer Sven

Sven - 29.04.2003  - edit   


laola

wieder einmal konnte glamourös bewiesen werden:

Worte können Mauern brechen und Brücken bauen
aber es ist schwerer Mauern durch Brücken zu ersetzen
als durch wenige Worte Brücken zu sprengen

(frei nach Oliver Kreischer, dessen website durchaus empfehlenswert ist)

erst denken, dann schreiben, würde so manch unliebsame situation vermeiden. doch würde es ebenso viel verbergen und ein stück ehrlichkeit davon tragen.
meist kommt auch alles auf einmal. wärend ich darum kämpfe vergangenes zu berichtigen, trudeln informationen ein, das meine tante im krankenhaus liegt, seit heute morgen. zerrissenes gemüt, hört denn das nie auf?

samstag war wieder einer unserer familien-runden. opa hatte geburtstag, so versammelten wir uns wieder im hoten haase in hannover zum leckren abendessen. man mag es kaum glauben, aber so viel und herzhaft gelacht hab ich selten. letztes mal haben wir mit den versilberten deko-erbsen den kleinen saal verwüstet. gegen ende hat uns sogar der chef des hotels, der uns mitlerweile jedes mal persönlich begrüßt und nach unserem wohlbefinden fragt, munitionsnachschub besorgt. da war das auch alles nich so schlimm, denn wir waren von den anderen gestern abgeschirmt. am WE allerdings waren wir nicht so viele und sassen mittem im lokal in einer größeren runde. jedenfalls haben wir ordentlich stimmung verbreitet, keine peinlichkeit wurde ausgelassen. ob es um benutzte kondome ging, die mitten auf dem hof neben der mülltone lagen, oder um ins zimmer geplatzte eltern, zu unmöglichen zeitpunkten.
abends war ich dann noch in "die bourne identität". guter film, lohnt sich durchaus ins kino zu gehen. allerdings fielen mir um 1:30 uhr langsam die augen zu. sonntag waren wir dann mit 10 leuten im alex brunchen. erstaunlich eine doch recht anschauliche truppe zu solch aussergewöhnlicher zeit zusammen zu trommeln. aber hat sich gelohnt, viel spass gehabt :-)

so, jetzt wieder etwas abgelenkt .. werde mal öl auffüllen am auto. einen schönen wochenanfang wünscht euch sven

sven - 30.09.2002  - edit   


punkt, punkt, komma, strich....

fertig ist das mondgesicht. das hat meine mum früher immer gerne gespielt, um mir mit ein bisschen witz die penaten-creme im gesicht zu verteilen. daher kommt bestimmt die unreine haut. ertappt! :)
auf dem heimweg eben schien mir ganz kurz der mond ins auge und machte auf sich aufmerksam. doch als ich nach oben schaute, sah ich keine funkelnden sterne und beeindruckende mondgebilde, wie sie sich damals in meine erinnerung brannten. mit wolken verdeckter schimmer des runden himmelkörpers, welcher versucht sich durch die dicke schicht in kilometerhöhe zu kämpfen. er will gesehen werden, wie er einst gesehen wurde. er will hoffnung spenden, für diejenigen, die sie verloren haben. fast schon zynisch präsentiert sich das schicksal, denn zum zweiten mal, seit mitte august, soll er nun eine kleine wendung im geschehen bringen. ob in privater kommunikation oder die bundestagswahl am hiesigen sonntag. fragt sich nur, ob besser oder schlechter.

das wochende war ziemlich .. wie soll ich sagen, ungewöhnlich. jedenfalls der freitag abend. wenn erwachsene personen anfangen, 'ich sehe was was du nicht siehst' oder 'ich packe meinen koffer' zu spielen, zeugt dies nicht unbedingt von einem ausgesprochen aktivem abend. aber was gestern alles schief lief, lässt sich kaum summieren. um 23:30 uhr waren wir soweit vor frust ins bett zu gehen. doch nach 2 falschen wein sowie einer flasche wodka war es irgendwann 4 uhr und die diskussionsrunde behandelte themen, die man sich selber kaum eingestehen würde und ehtisch höchst verwerflich sind. der verweis auf einen absolut geretteten abend und mein stolz auf gute freundschaften soll diesbezüglich aber genügen.

jetzt werd ich mir noch ein paar gedanken über den eben gesehen film 'nackt' machen und dann gemütlich ein paar stunden schlafen. denn morgen ist ein sehr wichtiger tag. meiner einschätzung zufolge wird die wahlbeteiligung dieses jahr ein ausmaß annehmen das rekorde brechen könnte.

sven - 22.09.2002  - edit   


]sommer[ vorbei?

nachdenklich schaue ich aus dem Fenster. vieles bedarf einer interpretation. meist ist es besser, nicht tiefgründig nach zu fragen, doch meine neugierde ist einfach ein ureigener instinkt der nicht zu bändigen ist. und ganz beiläufig erwähnt glaube ich, vielen anderen geht es ebenso. nach neuster information wird diese seite sogar schon boykotiert. da soll es menschen geben, in meinem näheren umkreis, wenn ich das so sagen darf, die, ihrer meinung nach, zu viel nachdenken, oder wenigstens dazu verleitet werden, was natürlich anstrengt. ok, der mensch ist ein naturprodukt, und dieses geht bekanntlich immer den weg des geringeren wiederstandes. doch nur durch umwege erweiteren wir unsere ortskenntnis. möge man sich dies merken.
die letzten tage lief ich durch die stadt, tag ein, tag aus. nie allein, doch heimlich immer auf der suche. wonach weiss ich nicht. ich schaute mir die menschen an. die einen haben noch nicht mitbekommen das der hochsommer vorbei ist, andere pessimisten tragen schon wollsocken und winterjacke.
pervers, der aktuelle zustand. mir fällt es manchmal schwer, ihn zu geniessen. da steht man um 11 Uhr auf, isst mittag, fährt in die stadt um ein geschenk einzukaufen, geht um 16 uhr ein zweites mal mittag essen und fährt seelen ruhig wieder nach hause mit der überlegung was und wann man wohl zum abendbrot isst, damit man rechtzeitig wieder in braunschweig im bowlingcenter beim cappuchino sitzen kann. nächsten tag das selbe spiel, nur kauft man diesmal kein geschenk. woanders wird gearbeitet, im schweisse deren angesichts, und ich besitze die gnadenlose frechheit, mir einen faulen lenz zu machen. aber es ist ja zum glück nicht immer so.
ein auf und ab, trübsal bläst nur das wetter. denn grau in grau stimmt nicht gerade froh. dennoch gibt es immer wieder momente, in denen endorphin-schübe den traum vom paradies wirklichkeit werden lassen.
'ich habe so einen zustand', ist der am meist wiederholte satz in dem film 'memento'.
ich denke also bin ich. erweiterung: ich fühle, also bin ich.
emotionales chaos war schon immer mein favourit. ein zustand, der ungeahnte energien mobilisiert, den geist, körper und hormone beflügelt. nein, kein offenbarungseid, es wäre zu verhängnisvoll. erfahren genug, um risiken zu erkennen aber zu aktiv, hoffnungsvoll und neugierig um sie konsequent zu berücksichten. konträre handlung gegenüber der geistigen (natürlich würden mir dies böse zungen niemals zumuten) einsicht. doch ich kann nicht anders, es liegt in meiner natur. bis ich wieder so sehr aufschlage, das es weitreichende konsequenzen mit sich bringt. ist es das wert? die alternative wäre, sich selbst zu leugnen, krampfhafte unterdrückung, hoch effizient und wirtschaftlich, fast mechanisch. doch schon ist man ersetzbar, verliert seinen individuellen charakter, impressionale dynamik. der mensch geht verloren, eine weitere nummer in der der welt der zahlen ist gebohren.
ich schweife ab, eingesunken in die welt der surrealen wortspiele. hochgestochene wortwahl, weit entgegen meiner alltagsperson. fluchtversuch? wieder verneine ich. schizophrene natur ist die logische folgerung. ein grinsen überzieht meine mundwinkel. diese ausrede spricht bände und wurde noch nie hinterfragt. welch glück.
männer sind simpel und kommen vom mars (der runde, nich der zum essen).
Die Konzentration ist dahin. Leider wurde ich eben unterbrochen für eine knappe Stunde, den Leitfaden werd ich also nicht wieder aufnehmen können.
Fahre gleich mal zu Nina und Jan, wird wohl wieder ein etwas längerer abend. Ausserdem müsste ich auch noch zum Kunden, der dort in der Nähe wohnt. Na mal schaun.

achja, gruss an rita, die mir ja kurzerhand das gästebuch gesprengt hat :-), kann ich leider nicht einmal so einfach wieder korrigieren, aber ich arbeite daran. wenn wieder einmal so viel text anliegt, über welchen ich mich natürlich immer riesig freue, dann doch bitte per email zuschicken.
und auch gruss an bastian, dessen website ich nur wärmstens empfehlen kann.

sven - 20.09.2002  - edit   


dejavu

genau ein monat ist es her, das ich das letzte mal einen eintrag zustande brachte. es würde aber den jetzigen rahmen sprengen, dies zu erklären zu versuchen. zu. zu. ach, ich wiederhole mich? vielleicht hat es mit einem dejavu zu tun. doch jedes fitzel information beantwortet vielleicht eine kleine frage, doch wirft es eine handvoll neuer auf. aber dies ist es nicht, was ich jetzt ansprechen möchte. denn der friend or foo liest mit.
ich frage mich, ob man es schaffen kann, mit seinem festen partner in die disco zu gehen, und dennoch dieses kribbeln in dem bauch zu bekommen, das durch die zuckenden funken erzeugt wird, welches als hoch elektrisierendes feld aus zwischenmenschlichen interaktionen hervorsticht. kontrovers, denn offene flirts sind immer ein gewisser reibungspunkt, eine frage der toleranz, wenn der lebensabschnittsgefährte (erschreckendes, aber zutreffendes vokabular) daneben steht.
sprich: ausgehen ohne partner ermöglicht emotionalere breakdancer-fahrten als mit ihm?
nundenn, es ist spät, die mücken zu viele und das lebenspendende mineralwasser leer.

sven - 14.09.2002  - edit   


mahlzeit

ja ich gebe es zu. alkohol hat nichts in falschen händen zu suchen. genauso wenig wie selbst gelötete smartcard-programmiergeräte. holländische, ethisch nicht unbedingt vertretbare, filme flimmern bei einem hier nicht unbedingt erwähnenswerten freund über die mattscheibe. sunshine live ist mir in dem falle dann doch lieber.
bis eben waren wir essen. ein gelungener abend, wie angekündigt. wir hatten viel spass, leckres essen und ich bin mir sicher, wir werden dies wiederholen.
doch die freude blieb nicht nur bei dem gemütlichen abend mit rheiner und jan, nein, auch der nette email-gruss von einer faszinierenden freundin lässt die lippen um ein paar grad weiter nach oben verwinkeln.
das schöne ist, was immer ich jetzt schreibe, man kann es mir nicht anlasten, denn sicherlich bin ich kaum mehr zurechnungsfähig. natürlich ist es erst kurz vor 0 Uhr, aber es kommt mir vor wie 5 uhr morgens nach einer durchzechten nacht. wir haben heute auch schon einen guten rundgang um vechelde hinter uns, mussten noch geld von der nordlb abholen, um die rechnung bezahlen zu können, die wir uns aufgehalst hatten. das weizen schmeckte aber auch so gut! :)
aber nicht das falsche -- oh moment, bier alle, mal schnell neu holen -- satz canceld! kurze verständnisskorrektur. ich bin nicht zuhause sonder noch immer bei einem guten freund. natürlich würde ich nie das bier eines fremden ohne zu fragen anrühren, doch dies ist ein ausnahmefall. schliesslich war ich es, der das preisauschreiben bei der zeitung peiner woche auf seinen namen ausgefüllt hat. also werd ich mir ja wohl auch ein paar fläschchen seines gewonnenen kasten biers erlauben dürfen. auch wenn er gerade nicht hier ist. da fällt mir ein. wo ist er? hm, klaert bestimmt wieder soziale interferenzen mit seiner mum ab. what ever. worauf wollte ich hinaus. egal. nicht der kontext, sondern der weg ist das ziel. ähnlich dem flirten. egal was man sagt, hauptsache man sagt etwas. doch leider verliere ich mitlerweile die fähigkeit, die in liebesbriefen, beispielsweise, unabdingbar ist. anzufangen, ohne zu wissen, was man sagen will, und zu enden, ohne zu wissen, was man sagen wollte. denn genau das, macht einen guten liebesbrief aus, und nur das. egal was darin steht. es kann das idiotischste vom himmel sein, es kann banales und alltägliches sein. wenn es vom herzen kommt, spürt es der leser, so wie er es vielleicht auch ein bisschen jetzt gerade spürt. und genau dieses gespür wird ihm dann sagen, ja, diese person schreibt nicht, weil sie sich rational darüber gedanken gemacht hat, nein, diese person schreibt, weil es sein herz verlangt, sein herz schreit nach erlösung. erdrückt von emotionen, die den komplizierten weg der sünde verlangen. schmerzhafte tränen, jede einzelne, spürbares kribbeln am ganzen leib, welcher einem unenedlich vorzukommen scheint. eine gefestigte person, vor ein paar minuten noch politische themen prognostiziert, jetzt, teils lachend, teils weinend, vor dem rechner sitzend, wissend, das es menschen gibt, die einen lieben. fühlend, die welt zu umarmen. gesagt zu bekommen, das man einem fehlt. zu hören, es gibt jemand, dem der kuss so sehr fehlt. aber innerlich eine unruhe zu spüren. das ist, was mich nicht schlafen lässt. habe ich nicht alles, was ich mir wünschen könnte? 'ist es nicht das mittelmass, das du anzustreben versuchst?' nein, verdammt. ich will kein vorstadthäusschen bewohnen, jeden morgen um 8 uhr zur arbeit gehen und abends mit meinen kindern 4 gewinnt spielen. ja, vielleicht bin ich naiv, ich sollte schon glücklich sein, wenn mir diese möglichkeit überhaupt gegeben wird. aber ich bin (habe mir angewöhnt meine finger zu reiben, um das fingerspitzengefühl zu trainieren) nicht normal, das gebe ich zu. labert mich voll, lacht mich aus, gebt mir komplimente, all das, ist ein tropfen auf dem heissen stein. sein leben lebt jeder selbst, du er sie und es. ich ebenso. meine augen sind fixiert auf den monitor. im hintergrund laufen die globaltraxx von sunshine live, die zweite hälfte davon. eine stunde lang. es ist definitiv die beste stunde der woche, mittwochs von 23 bis 24 uhr. die emotionalen reize überfluten mein gehirn, welches bekanntlich minderwertig ausgeprägt ist. wie gern hätte ich mehr aufnahmevermögen. ich sprach mit psychologen und anderen, angeblich kompeteten personen, die behaupten, überdurchschnittliche intelligenz entdeckt zu haben. lächerlich. ich bewerte mein brain als minderbemittelt. aber vielleicht vermittelnt die erkenntniss, die eigene interlektuelle leistung einschätzen zu können, eine höhere kompetenz damit umzugehen, und damit auch eine höheren grad an welterkenntniss und überlebensfähigkeit. wer weiss.
noch immer sind meine augen justiert auf das was ich schreibe. die finger bewegen sich, fast unkontrolliert, über die tastatur. es ist faszinierend zu zu sehen, wie buchstaben auf dem monitor erscheinen. einfach so, als würde man nichts tuen. aber auch angst schürt es, denn bedeutet dies nicht, das ich schon viel zu viel zeit an der tastatur verbracht habe? gute freunde von mir, ebenso in der informatik-materie verankert, gucken auf die finger, wenn sie schreiben. sie können nicht sehen, was auf dem monitor passiert, wenn sie in die tasten hauen. für mich ist dies unvorstellbar. was meine finger tun, ist unabhängig von dem, was meine augen wahrnehmen. automatisierung in kleinem maße.
ok, seit einer halben stunde sitze ich nun hier, schreibe, und schreibe. den kopf seit dem unbewegt in richtung monitor. doch dies ist nötig. vollendete konzentration, nur so (ich reibe erneut meine finger, um worte zu finden; faszinierend) ist es mir noch möglich, vollständige sätze syntaktisch herzustellen. wobei ich dies nicht anzustreben versuche. viel interessanter sind doppeldeutige sätze. schreiben mit verstand, anstatt mit quantität. doch ist dies wenigen autoren vorbehalten, und auch nicht jedem leser erschliessbar.
ach wie gern würde ich feedback erfahren, von menschen, die ich noch nicht kennen lernen durfte. doch ist es nicht verwunderlich. ein mensch, mit meiner eigenart, wirkt viel zu anstrengend auf jemanden, der sein leben lebt und den weg des geringen wiederstand anstrebt. böse zungen würden jetzt 'mitläufer' in den warmen wind des sommers hinaus schreien. doch ich nicht. denn das gute im menschen sehe ich, positive einstellung. naiv? ja. doch wage es, dies auszunutzen, und du wirst vom teufel persönlich gerichtet werden.
somehwere over the rainbow römert aus den boxen, ich verliere mich in nostalgie. was wünsche ich mir jetzt? ich schliesse meine augen, denke nach. somewhere over the raibow ... ic liege im bett, sie im arm, ein kuss, übert uns der himmel mit freier sicht auf die sterne. musik, ein traum verbindet unsere seelen. somewhere over the raibow ... irgendwann werde ich dem einen besuch abstatten .. doch bis dahin wünsche ich dir, lieber leser, einen traumhaften abend... dein sven

sven - 14.08.2002  - edit   


hunger

gleich werd ich wieder einmal meine lieblingsbeschäftigung, essen gehen, ausüben. heute mal mit dem leiter der gesamtschule in wolfenbüttel. birgt jedes mal eine erweiterung der weltanschauung in sich. ist schon interessant sich mit menschen zu unterhalten, die ganz andere bereiche erschliessen.
natürlich durfte die telekom heute am tagesablauf nicht fehlen. nein, mit ihnen fing der tag sogar an, denn eine gute dame dieses unternehmens hat mich heute morgen mit schrillem telefonklingeln geweckt. wie frech. dafür war sie aber höchst sympatisch. musste sie aber auch sein, um die unerfreuliche nachricht, das die telefonrechnung nicht falsch sondern meine telefongebühren tatsächlich so hoch sind, zu kompensieren. grund genug wieder mal nach braunschweig zu fahren und den t-punkt auseinander zu nehmen. im endeffekt kam nun bei raus das bei meinem vertrag 20cent pro sms in andere netze zu zahlen sind, mir das aber beim vertragabschluss anders mitgeteilt wurde. aber leider war das nur mündlich. kundenverarschung nenne ich das. dafür wurde mir heute nochmal zugesichert das bald eine neue rechnung hier eintrudelt, mit dem richtigen, nämlich meinem, namen drauf. wollen wir das beste hoffen.
nach dem telekomstress bin ich mit jan einkaufen gewesen. neue schuhe für das hochwasser und den herbst sowie winter, und ne jeans, mit etwas schlag. sieht fett aus. muss aber wohl nächste woche nochmal los, fehlt noch ne leichte jacke, tshirts, pullover und anspruchsvolles schuhwerk für gehobene ansprüche, sozusagen.
jetzt aber erstmal den hunger stillen ..

sven - 14.08.2002  - edit   


email

herzlich willkommen... in dem Monsum-Land Deutschland, der neuen Touristenattraktion!

Ich hoffe Sie haben einen angenehmen Aufenthalt in unserem regenreichen Flachland. Wenn Sie einen Abenteuerurlaub suchen, sind Sie, liebe Nadja, hier genau richtig. Empfehlenswert ist zur Zeit beispielsweise Dresden. Nach dem zufälligen (unsere Agentur ist gänzlich Unschuldig) Bruch eines Dammes schwebt die Stadt und das Umland im Ausnahmezustand. Selbst die Handys sind ausser Funktion. Sollten Sie allerdings den Anblick von Gülle in Küchen erschrecken darf ich Ihnen die braunschweiger Gegend empfehlen. Hier gibt es neben Seelandschaften auf ehemaligen Feldern und überschwemmten Strassen nur ein paar Dörfer, in denen das Abwasser in den Keller empor steigt. Genau die richtige Kombination um nach einem gestressten Aufenthalt in Spanien die Seele baumeln zu lassen und den Feuerleuten mutigen Beifall zu klatschen. Denn Geben ist seeliger denn Nehmen.

Liebste Grüße,
Sven

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Ist schon hart, jemanden auf diese Art ein herzliches Willkommen zurück aus dem Urlaub wünschen zu müssen.
Aber im Zeichen der Not habe ich mir natürlich ein Herz gefasst und bin heute mal zum Plasmaspenden nach Braunschweig gefahren. Teils aus Neugier, teils aus schlechtem Gewissen das ich am Freitag nicht zur Blutspende gegangen bin, Teils aus Durst auf leckren Traubensaft, ja und Teils weil es immerhin 18EUR bis 20EUR pro Spende gibt. Schon ne spannende Geschichte. Nach dem ich die ersten Untersuchungen hinter mir hatte bin ich nochmal in die Stadt gelaufen, um ein bisschen Nahrung zu mir zu nehmen. Hatte wenig gegessen bis dahin, und um nicht gleich schlapp zu machen wenn ich ander Nadel hänge, waren ein paar Holländische Pommes mit Majo unabdingbar. Und für irgendwas muss die Aufwandsentschädigung ja gut sein. Wärend ich dann also mit der Mampftüte durch die Innenstadt schländerte, grinsten mich ein paar Schuhe bei Salamander an. Dort verbrachte ich dann erstmal ne halbe Stunde, bis ich die perfekten Schuhe fand. Aber 100EUR waren mir dann doch zu viel, so bin ich frustriert zurück zu Aventis gestiefelt, um mir Blut abzapfen zu lassen.
Im Gegensatz zur Vollblutspende wird bei einer Plasmaspende nur ein Teil des Blutes, nämlich das Plasma, verwertet. Die schweren Blutbestandteile, sowas wie die Leukozyten und roten Blutkörperchen, bekommt man wieder zurück geführt. Mit ner Packung Kochsalzlösung. Und genau da ist der Harken. Ganz schön merkwürdiges Gefühl, wenn einem dieses Zeug wieder zurück in die Adern gepumpt wird. Es brennt ein klein wenig unter der Haut und wird warm. Tut nicht weh, aber komisch ist es schon.
Ein riesen Vorteil ist aber wohl, das man mal ein paar Stunden abschalten kann, von der stressigen Welt da draussen, und einfach ganz triviale Sendungen auf RTL oder PRO7 bestaunen kann. Für jemanden, der nur alle paar Monate den Fernseher einschaltet, eine gelungene Abwechslung. Insbesondere Futurama und die Simpsons sind spassige Gefährten, wärend die Zentrifuge das Blut umher schleudert.
Summo summaro wars eine nette Erfahrung, die Leute sind alle nett dort, und ich werde bestimmt nächsten Dienstag wieder hin gehen, wenn es Zeitlich machbar ist. Vielleicht treffe ich auch die physikalisch-technische Assistentin wieder, mit der ich hinterher noch unterhalten habe und durch die halbe Stadt gelaufen bin. Neue Leute kennen lernen ist immer wieder aufs neue spannend.

Sven - 13.08.2002  - edit   


teledumm 2 und alltäglicher schwachsinn

wäre ja auch verwunderlich, wenn die story nicht weiter gehen würde, mit meinem lieblings-geschäftspartner telekom.
gestern gabs erneut einen prospekt über den aktivmobil-vertrag. natürlich auch nur mit den trivialen gebühren, die ich sowieso schon kenne. aber darüber rege ich mich ja schon gar nicht mehr auf. belastet nur so langsam meinen altpapier-container.
auch heute bekam ich wieder einmal post von dem rosa-riesen. handschriftlich an mit meinem namen addressiert. das gibt schonmal einen pluspunkt. den zweiten pluspunkt gibts dafür, das sie es tatsächlich geschafft haben, mir eine neue rechnung zu zu schicken. hätten sie es jetzt auchnoch geschafft, auf der rechnung den namen zu ändern, hätte der tag ein grosses rosa kreuz bekommen; aber zum glück konnte ich den stift getrost beiseite legen. die rechnung war nichts anderes als eine kopie meiner vorherigen rechnung.
endlich wieder ein grund dort anzurufen. die frau konnte mir leider nicht wirklich erklären, was ich mit der zweiten rechnung anfangen soll, wenn sie identisch mit der ersten ist. aber leider wollte sie anfangs auch nicht verstehen warum ich die rechnung denn nicht zahlen wolle. nach einer kleinen exkursion durch die menschliche logik mit der herrausforderung den verstand zu benutzen, hat sie immerhin eingesehen, das ich definitiv eine neue rechnung haben möchte. entweder es klappt, oder sie meldet sich nächste woche noch einmal, war ihre aussage. wäre das erste mal das das klappt.
werd wohl naechste woche nochmal in den t-punkt fahren, zu meiner freundin jutta. die ist wenigsten angagiert und tut so, als könne sie etwas bewirken.

aber genug davon, nehmen wir doch mal mein zweites lieblingsthema. die nordlb. nachdem ich nun einen brief bekomme habe, in dem steht, das meine ec-karte deaktiviert wurde, wurde ich nun doch schon leicht aufbrausend. wie koennen die mir kurzerhand einfach meine ec-karte sperren, ohne mir vorher eine neue zu schicken. total dreist. ausserdem warte ich schon seit 6 wochen auf die ec-karte für ein anderes konto. aber dieser antrag ist wohl verschütt gegangen. wäre ja nicht das erste mal. werd wohl mal wieder ein termin mit dem herrscher des privatkunden bereichs anfordern.
wegen dieser geschichte hab ich auch grad ne rechnung offen bei der tankstelle. das benzin tröpfelte gerade nichts ahnend in den tank, als mir auffiel, das ich ja gar keine karte dabei habe, um zu bezahlen. keine erfreuliche situation, vor dem tankwart zu stehen und ihm klar zu machen, man hat kein geld dabei, um die tankrechnung zu bezahlen. ausserdem habe ich festgestellt, das man die situation nicht zwangsläufig auflockert, wenn man erklärt, gerade auf dem weg zum sport zu sein, und demnach erst nächsten tag bezahlen möchte, anstatt nochmal nach hause zu fahren und geld zu holen.
man gut das das meine stamm-tankstelle ist und ich dort somit kein unbekanntes gesicht bin. er hat nur mein nummernschild aufgeschrieben und das wars. werd da jetzt wohl mal hin fahren. und ihm die euros inne hand drücken. also man merke: tankstelle in denstorf ist kundenfreundlich!! :)

sven - 09.08.2002  - edit   


teleschrott

also es ist ja nicht das erste mal das ich mich über die telekom ärgere, nein, regelmässiger stress gehört zum alltagsleben und wäre einfach zu viel es jedes mal aufzuschreiben, doch gerade heute ist das fass wieder einmal am überlaufen.
da bekomme ich gestern eine handyrechnung mit überteuerten sms-gebühren. als ich den vertrag abgeschlossen habe, wurde mir eine broschüre mitgegeben, in denen die einzelnen gebühren aufgelistet sind. bei dem punkt 'sms (inland)' steht dann irgendwas von 8 cent, und eine fussnote, die besagt, das es sich hierbei um verbindungen von meinem vertrag zum d1-netz handelt. in diesen, in dem falle durchaus als vertragsgrundlage bezeichenbar, unterlagen steht nicht ein wort von erhöhten sms-gebühren in andere netze. also erstmal rechnungsstelle angerufen. die bestätigten mir, das ich nur 8 cent pro sms zu zahlen habe, und meine rechnung falsch sei. beschwerde aufgenommen und aufgelegt. doch das reichte mir nicht. zuzüglich zu dieser falschen abrechnung kam noch das paradoxe, das die rechnung auf den namen meines daddys lief, der jedoch niemals ein handyvertrag unterschrieben hat. mit anderen worten, die ganze rechnung sicher nicht rechtsgültig sein kann.
also ab in den t-punkt. dort diskutierte ich dann geschlagene 20 minuten mit jens alb**cht, einem hoch unmotiviertem telebimm-mitarbeiter, mit dem ergebniss, das er mir keine preisliste geben kann, für den vertrag, den ich ein paar wochen vorher in seinem t-punkt abgeschlossen hatte. ich habe gekocht. was für eine dreistheit. nach ein paar weiteren minuten konnte er mir dann immerhin zusichern, das mir unterlagen zugeschickt werden, mit einer kompletten preisliste. ausserdem hat er an der hotline noch erfragt, das ich 20 cent (!!!!!) pro sms zu zahlen hätte, in andere netze. doch wie gesagt, das ist nirgens einzusehen, selbst der t-punkt mitarbeiter hatte schwierigkeiten an diese information zu kommen.
zu diesem zeitpunkt wollte ich ihm mein handy schon um die ohren hauen, aber es waren zu wenig kunden im laden die es haetten mitbekommen können, also verabschiedete ich mich lieber und ging mit jan, der geduldig das schauspiel verfolgte, zum nächsten t-punkt. neues spiel, neues glück. dort war auch mehr los, dann macht das auch gleich viel mehr spass.
die jutta xxx war gleich viel angagierter, und sie machte mich, nach hinterlistgem nachfragen, sogar darauf aufmerksam, das sich die 8 cent nur auf sms von d1 zu d1 beziehen. nach längerem suchen hat sie mir dann ein 14-seiten starkes dokument ausgedruckt, in dem sämtliche weitere gebühren aufgelistet standen. bravo. dort war auch drauf zu erkennen, das die 20cent, die mir ihr mitarbeiter im anderen t-punkt genannt hatte, ebenfalls falsch waren, denn in andere netze kostet es 'nur' 12 cent. aber dazu später mehr.
nun war noch das problem mit der falschen addressierung der rechnung. da fing der spass dann erst richtig an. jens alb... konnte mir zuvor diesbezüglich nicht weiterhelfen, aber die gute jutta schien da kompetenter zu sein. was da schief gelaufen ist konnte sie mir zwar auch nicht sagen, aber sie hat es entsprechend in den backoffice bereich als beschwerde aufgenommen mit dem hinweis, das die alte rechnung ungültig sei. somit bekomme ich also hoffentlich die nächsten tage eine neue rechnung mit dem richtigen namen zugeschickt. in diesem zuge hab ich auch gleich die einzugsermächtigung gekündigt, denn wie ich den haufen kenne, ziehen sie mir dann auch 2x die rechnung vom konto ab. man weiss ja nie :). nun standen wir noch vor dem problem das die rechnung, mit den sms-gebühren, immernoch falsch war. denn ich zahle, so hatte ich ausgerechnet, pro sms über 16 cent. das kann aber laut preisliste nicht sein, in der nämlich eindeutig stand, das ich maximal 12 cent zu zahlen hatte, ins fremdnetz.
kommt jetzt die neue rechnung werd ich mir dann halt selber ausrechnen was ich zu zahlen habe, und dann nur das, und kein cent mehr, überweisen. sauhaufen.
als wir dann mit der netten frau durch waren, drängte in uns das verlangen, nochmal in den ersten t-punkt zu laufen, um dem jens doch mal zu zeigen, das preislisten existieren, in denen die kosten genau aufgelistet sind. seine kollegin hat ihn dann vom mittagstisch für uns gerufen, aber das angebot, sich die preisliste, die ich ihm stolz präsentierte, zu kopieren, lehnte er dankend ab. leider konnte er auch nicht erklären, warum er zuvor sagte, 20cent pro sms, und in der liste 12cent standen. nach 15 minuten schnappte ich mir die unterlagen und verabschiedete mich. seine schweissperlen auf der stirn waren mir genugtuung.
wie kann man nur so offensichtliche unfähigkeit präsentieren. dann soll er sich bei seinen kollegen informieren, wenn er nicht weiter weiss, aber nicht falschaussagen präsentieren und minutenlang starr auf seinen monitor starren, wo hinterher nix bei raus kommt. aber vielleicht habe ich auch nur falsche ansprüche. vielleicht ist es heutzutage ehtisch vertretbar, sich verarschen zu lassen. was für eine welt. nicht mit mir.
eben bekomm ich mehrere briefe von der post. da haben sie mir doch tatsächlich 2x einen prospekt zugeschickt, mit den unterlagen zu meinem handyvertrag, aber ebenfalls unvollständig, also ohne erweiterte gebühren für die sms. dabei hatte mir jens ganz explizit zugesichert, das sämtliche gebühren aufgelistet währen. bin ja schon wieder kurz davor extra dafür nach braunschweig zu fahren und ihn zur rede zu stellen ...

sven - 07.08.2002  - edit   


weit weg

Immer wenn du mich allein lässt, bin ich hier und du bist weit weg.
Ich zweifel ob sich das Gerede lohnt am Telefon. Rede schon!
Immer wenn du mich allein lässt, bin ich hier und du bist weit weg.
Weiss nicht ob sich das Gerede lohnt am Telefon. Sag 'n Ton! Rede schon!
Ich hab den Kram den ganzen Tag im Kopf, von morgens bis abends
und wenn ich einschlaf quälen mich sorgende Fragen,
die mir den Schädel kneten, sitz' fest wie mit Knebelverträgen
und sehne mich nach 'm geregelten Leben.
Ich bereu' es täglich, dass ich nicht in deiner Nähe bin,
statt mit dir am Frühstückstisch, sitz ich allein vor 'm Catering.
Ich sag' dir jedes Wochenende lebe wohl
und denk mir: Scheisse, wie gerne würde ich in deiner Nähe wohnen.
Ich dreh innerlich durch wie bei der Formel 1 die Gummireifen.
Flüchte mich in meine Traumwelt und dann geht es schon
doch frage mich wie lang du 's aushälst mit mir am Telefon.

ein kleiner blick in den songtext von deichkind, ein schnitt in das pochende herz. 139 bis 169 ist mein trainigspuls. doch ist dies nur plastisch. der motor des lebens ist mehr als ein trainierter muskel der den lebenssaft in wallung hält.
so wie du, so muss die sonne sein. und ich, ich will die erde sein.
ja, ich wiederhole mich, wenn ich verzweifelt ins handy tippe, das ich nicht schlafen kann, nicht weiss, wie es weiter gehen soll. dieses hin und her reissen, zwischen ja und nein, gut und böse, hoffnung und enttäuschung. es zerrt so sehr an den kräften. abwiegen von fakten. was ist richtig, was ist falsch. ist eine beziehung überhaupt realistisch? ist genug wille vorhanden, auf beiden seiten? das ist es, das ich anzweifle. und sag mir jetzt nicht, ich zweifle grundlos, denn das stimmt nicht. jeder muss über sein schatten springen, ich tue dies auch, ständig aufs neue. ist es zu viel erwartet, ein nettes wort hören zu wollen? wie siehts mit bedeutsamen gesprächen aus? was weisst du über mich? was weiss ich über dich? nein, so kann es nicht funktionieren. gespielt habe ich genug die letzten jahre, das brauche und will ich nicht. ganz oder gar nicht. doch weiss ich, das *ganz* eine grosse herrausforderung werden wird. eine zu grosse. bist du bereit dafür? bin ich es?
wahrscheinlich spricht die angst in mir. zu recht. denn meine einschätzung auf die beiden fragen tendiert eher ins negative. ich will klarheit. wir müssen arbeiten, wollen wir etwas aus unserer basis machen, bevor es zu spät ist und wir uns in einem distanzierten trott aneinander vorbei leben. bist du nicht bereit, opfer zu bringen, dich mir zu öffnen und den mut hast, kommunikation zu betreiben, wenn mich meiner verlässt... sollten wir den schönen stunden danke sagen und es dabei belassen. aber das will ich doch nicht .. ich will es nicht so, nein, nicht so. anders herum...

verdammt, dieses gefühl ist mir zu bekannt... tiefe leere. wahrscheinlich liegts an mir. bin ich es eigentlich selber, der mir das antut? jessi sitzt jetz mit sicherheit kopfnickend vorm monitor. ja, ich weiss. ok, ich male mir ein poison-schild.
das leben, wie ein warmer sonnenstrahl, der auf den frischen tau der aufblühenden rose trifft und das gesamte farbspektrum wiederspiegelt.
das leben, wie dreck unter dem fingernägel
.
ich werd auf dich warten, in unserem garten, unter unserem baum, wie in unserem traum.

nein, nicht warten ... selbst in die hand nehmen. offene karten, wenn wir uns wieder sehen... spätestens dann. dies ist der einzige weg. go go go

sven - 06.08.2002  - edit   


der gute nacken

wenn das mit der amputation nicht so viele komplikationen aufwerfen würde, hätte ich dieses zwischenteil von oberkörper zum kopf schon längst entfehrnt.
seit über einen monat plagen mich nun schon penetrante nackenschmerzen, mal mehr, mal weniger. gestern war entlich mal ein tag, an dem sie kaum noch auftraten. doch der freudentaumel war deutlich zu früh. denn als ich mich heute morgen um kurz nach 9 im bett umdrehen wollte und den kopf anhob, teilte mir der nacken mit einem kurzen aber heftigen, schmerzhaften stich mit, er wolle doch lieber so liegen bleiben wie er gerade ist. nun ist bald 11 uhr. ich kann den rechten arm nicht hoch heben, weil dadurch muskeln am nacken belastet werden, und das schmerzt ungemein. noch viel weniger kann ich den kopf bewegen. naja, nach rechts geht, aber nach links, oben oder unten lasse ich es lieber, trotz meiner leicht masochistischen ader.
danny wollte ja um 11 uhr hier aufkreuzen, dann wollten wir frühstücken und dann an den see. fällt wohl aus, denn um 12 werd ich erstma zum doc. und das am heissesten tag seit langem.
apropo ausfall. war ja gestern abend noch im kennel-bad, weil laut programm dort kino gewesen wäre. nur schade das das programm um eine woche nach hinten verlegt wurde, wegen unwetter und sowas. naja, sind wir halt billiard spielen gefahren, war auch gut.
so, jetzt erstmal zähne putzen und so, was man halt macht, wenn man gerade aus dem bett kommt... bis bald, mit leicht schmerz-verzerrtem gesicht

sven - 30.07.2002  - edit   


summer is calling

wie kommst du nur auf die idee, ich würde es vorziehen, im biergarten bei einem kristallweizen und kühlendem schatten den tag zu geniessen, wenn ich doch in deiner neuen wohnung, erster stock, gefühlten 75°C, die elektrik verdrahten darf. also wirklich! absurd, lächerlich, defensivaurorisch.
selbstaufopferung ist christliche tugend. der energieerhaltungssatz greift sicherlich auch hier, so bin ich mir sicher.
wäre nur sinnvoller, der aufforderung unserer netten kollegen vom finanzamt folge zu leisten.
"Sehr geehrter Steuerbürger! [..] Bitte reichen Sie die Steuererklärung(en) umgehend ein! Bitte beachten sie (vor allem beachte man das 'sie' klein geschrieben wurde! anm. d. autors) auch in Zukunft den gesetzlichen Abgabetemin."
Ok, wer kennt sich mit Einkommen und Umsatzsteuererklaerungen aus und steht mir mit dem ein oder anderen Rat beiseite? Wenn ich nur daran danke bilden sich die ersten schweissperlen auf der Stirn. Obwohl das auch an den 28°C (steigende tendenz) liegen kann, die in diesem Zimmer herrschen.
Morgen werd ich den Tag damit zubringen mit meiner lieblingsnichte leckre pizza zu backen. und abends dann noch die telefonanlagen bei carsten verdrahten. hoffentlich erbarmt sich wenigstens jemand aus meinem freundeskreis, der nicht arbeiten muss, in dubai abhängt oder finanziell am tiefpunkt seines erbärmlichen daseins angelangt ist, mit ins kennel-kino zu kommen. kino im freibad auf einer grossbildleinwand. kult in braunschweig.
bis dahin, grundlos etwas leerer im herzen als sonst, sven

sven - 28.07.2002  - edit   


und täglich grüßt das murmeltier

so oder so ähnlich verging die letzte woche.nahezu jeden tag war ich mit der renovierung von carstens neuer wohnung beschäftigt. in den ein oder zwei tagen pause zwischendurch habe ich ein paar kunden glücklich gemacht, meiner schwester ihre palm-tastatur konfiguriert oder den rasen gemäht. jeden tag eine gute tat. ablenkung pur. doch wovon?
das ist dann auch der grund warum sich die einträge hier etwas mager verhalten. obwohl ich ja ganz vorsichtig andeuten muss, dass die problematik dadurch vergrössert wird, das ich die freien minuten, die ich mir mal vor dem rechner gönne und normalerweise zum updaten dieser seite nehme, beim beantworten von emails drauf gehen. in bürokratensprache kann man das als ausserordentliche belastung bezeichnen. aber prioritäten müssen sein.
am montag habe ich übrigens meinen palm eingeschickt, weil er ein bisschen anfällig für gewitter ist. bleibt nämlich nach einem unwetter gerne mal für ein paar tage unbrauchbar, und das kann ja nun nicht ganz sinn der sache sein. nach dem gespräch mit service-technikern konnte ich einen umtausch arrangieren. gestern bekomme ich dann mein austauschgerät, und muss feststellen, das der power-knopf etwas wabbelig ist. sprich, er lässt sich nicht ordentlich benutzen. werd da wohl nochmal anrufen und wieder umtauschen müssen. die versandkosten summieren sich so langsam.
ach und da wäre noch merlin. merlin bezeichnet meinen kleinen, privaten server. seit 2-3 jahren macht er mir sorgen, wenn die IO-Last auf dem IDE-Raid ins extreme wandert, parallel dazu last auf der netzwerkkarte ist und der prozessor mit weiteren cpu-zeit fressenden aufgaben beschäftigt ist. und alle paar monate setz ich mich dann wieder hoch motiviert dran und versuche herraus zu finden, warum der rechner dann kurzerhand sämtliche IRQs verliert und seine arbeit einstellt. Mitlerweile habe ich jetzt nahezu alles getauscht. Vom Prozessor übers Motherboard, Netzteil, Festplatten, Netzwerk-, Grafik-, Soundkarte, ja sogar den Tower hab ich getauscht. Es gibt eigentlich nurnoch zwei dinge, die eine Möglich sind. Die IDE-Kabel sind zu anfällig für Interferenzen, oder der RAID-Controller macht Ärger. Aber den mal auf gut Glück zu tauschen wird teuer, habe nämlich grad keinen zweiten zur Hand. Das neue Netzteil für 120 Eur war schon Portmonai-leerend genug.
Apropo leer. Dennis war letztes Wochenende hier und hat sich seit dem nicht mehr gemeldet. Kann mir vorstellen, ihm ist ein bisschen aufgestossen, das ich Tapete an die Wand gekleistert habe, anstatt mit ihm und Matthias die Tage zu verbringen. Bloede situation. zweiteilen wär ne tolle erfindung.
ideen für erfindungen haben wir auch wieder einmal gehabt. mein favourit ist die materie-kompression. das parkplatzproblem wäre endgültig gelöst. allerdings würde es in dem falle auch gar nicht mehr weiter auftreten, denkt man einmal etwas über den tellerrand hinaus. um materie zu komprimieren, nach den gängigen und bekannten verfahren, fällt eine möglichkeit sofort ins auge. man merke sich nur die atomare struktur des gewünschten objekts. anhand dieser formel kann man dann aus einem pool von atomen (wie ein lager lego-bausteine) das objekt replizieren. ich verwende gezielt dieses wort, um damit gleich vorweck zu nehmen, das es im grunde nichts anderes ist wie das replizieren wie es bei Star Trek verwendet wird. Dies wäre also eine Grundvorraussetzung für die Materiekompression.
Eine weitere Erfindung, Jans liebling, wäre da noch die dynamisch anpassende Strassenführung. Dem Verkehrsfluss entsprechend würden sich Strassen bilden, erweitern, verringern oder ganz verschwinden, eben genau so, wie es eine optimale logistik vorraus setzten würde. allerdings muss ich dagegen halten, das der aufwand zur realisierung sicherlich in keinem verhältniss steht, zum aufwand der 3 dimensionalen verkehrsführung. also nicht mehr mit dem auto auf der erde, auf den zweidimensionalen strassen, umher fahren, sondern in der luft, mit ensprechenden fahrzeugen.
ok, war nur so ne idee.
meist es doch so, das ideen immer zum falschen zeitpunkt über das falsche thema aufkommen. so überlege ich noch immer nach einer optimalen gestaltung für beside-u. leider entfällt vieles aufgrund der fehlenden gestalterischen fähigkeiten meinerseits. bin halt techniker und kein sozialpädagoge. achne, das war ja wieder was anderes. das sind ja die, die beim weihnachtsmarkt eine halbe stunde an dem stand mit den holzfiguren stehen und mit dem verkäufer darüber diskutieren, das sie im jahr zuvor eine figur gesehen hatten und die jetzt ganz gerne kaufen würden. oder in der bäckerei 5 minuten lang die bröchten aussuchen, jedes einzeln, damit auch ja alle hübsch aussehen und viel dran ist. tip: hervorragend an ihren birkenstocksandalen zu erkennen. aber vorsicht, nicht drauf verlassen, das könnte dann ebenso ein biologiestudent sein.
genug geflunkert, anderes thema.
seit gestern ist meine schwester in der reha, in wilhelmshaven (wird tatsächlich mit v geschrieben). soll fast wie ein hotel sein. insbesondere das kulinarische essen ist empfehlenswert. in dem falle natürlich grund genug dort hin zu fahren. in zwei wochen oder so, mal schauen. die woche drauf ist dann auch schon die copa-galaktika in hannover. gleich im anschluss an die reincarnation-parade. heissa bombastika, das wird ein teurer abend.
jetzt werd ich erstmal duschen und ein paar sonnenstrahlen einfangen, bevor es zu carsten geht, sauber machen. meine lieblingsarbeit. ein sonniges wochenende wünsche euch!

sven - 27.07.2002  - edit   


(schlaf)räuber

es ist mittwoch morgen, 5:30 uhr. die mückenstiche an meinem körper sind kaum zählbar. ob das nun an der uhrzeit oder deren anzahl liegt, kann ich nicht genau sagen, beides in fusion dürfte der schlüssel der antwort darstellen.
noch immer schwirren mücken in diesem zimmer umher, welches mit über 26°C überhalb meiner schlafgrenze liegt. nicht nur das ich freitag das letzte mal einigermassen ausschlafen konnte, nein, es wird auchnoch ein paar tage ein anstrengendes unterfangen mit erneut wenig schlaf; und selbst heute wäre es nur ein tropfen auf dem heissen stein gewesen, hätte ich durchgeschlafen, bis 8. wer mit echtwas näher kennt, kennt auch meine leichten unzufriedenheiten wenn das schlafniveau unterhalb akzeptabler grenzen liegt. das kann ja heiter werden .. der sommerregen draussen bessert die situation jetzt auch nicht gerade auf.
immerhin hab ich (noch) kein muskelkater vom umzug, bei dem ich gerade mithilfe. teppich und tapete sind jetzt raus, war ein mords aufriss, aber es geht vorwärts. die neue wohnung renovieren wir komplett. da sind dann kleine sms hoch erbauend, in denen sich andere über ihren sonnenbrand vom see aufregen. *ächz*
werd mal weiter auf mückensuche gehen, sven

Sven - 17.07.2002  - edit   


muskelflattern

heute steht jeder gedanke, jede bewegung und jedes gesprochene wie gedachte wort im zeichen meiner schwester, denn die nervösität steigt spürbar. morgen (hoffentlich) wird sie am gehirn operiert, um 'badly', wie sie den tumor liebevoll genannt hat, entfehrnen zu lassen. fürs erste jedenfalls. mitlerweile ist es 2:30 uhr. in 4 stunden spätestens wird sie aufstehen und für die OP vorbereitet. schlafen kann ich sicher nicht, aber wenns mir schon so schrecklich dabei geht, kann ich nur erahnen, wie sie sich wohl fühlt. doch was sein muss muss sein.
nebenbei höre ich die sunshine-live globaltraxx mit dem classic-special, welches ich glücklicherweise aufgenommen habe. genau das richtige. es fehlt die abendliche gute-nacht-pizza zum einschlafen, doch heute ist eh alles anders. der tag ging schon damit los, das er gar nicht richtig anfing sondern schwebend über ging vom gestern in das heute (und vorraussichtlich auch in das morgen). meine kleine prinzessin is nich so perdu mit gewitter, und so verbrachten wir ein teil der nacht zusammen, wach, und haben uns abgelenkt. als ich dann irgendwann tot müde ins bett gefallen bin konnte ich aber nicht schlafen, bei über 26°C wohl kein wunder. habs nicht so mit der wärme. ständiges hin und her drehen, zudecken, abdecken und schwitzen wechselte sich mit unterschiedlichsten stöhnattacken ab. dazu kam das meine eltern heute morgen noch ordentlich randale geschoben haben, da sie heute im musical 'könig der löwen' in hamburg sind, und entsprechende vorbereitungen trafen. somit bin ich dann zwangsläufig um 8 uhr aus dem bett gestolpert und hab bei der gelegenheit noch schnell mit meinem dad zusammen eine anständige route nach hamburg ausgearbeitet. hoffentlich hat er es gut gefunden.
als maren dann auch irgendwann gegen 11 uhr aus dem bett tröpfelte, fuhr ich einkaufen, wärend sie sich an die kartoffeln machte, die wir zu unserem mittagessen verzehren wollten. kurz darauf kam auch unsere nachbarin hinüber und drückte uns ne schüssel mit griechischem essen in die hand. die 10 brötchen, die sie ebenfalls noch über hatte, holte ich ein paar minuten später von ihr ab. der tag war gerettet. das ganze war auch definitiv zu viel für uns beide, so hab ich jan noch schnell als nahrungsumsetzende massnahme hinzugezogen. war höchst genüsslich, ein lob an ihre kochkünste. dabei ein kleiner verweis auf den gästebucheintrag von rita. ja, so ähnlich war es heute tatsächlich, mit der grossen brötchentüte :)
davor haben wir allerdings noch von möma in dem gestellten lkw einen großen esstisch abgeholt, bei jans mama aufgebaut, den alten demontiert und wieder mitgenommen. bei der hitze war das schon fast folterei, aber zum glück kühlte es sich ja bald ab, in einem heftigen unwetter, das hier sogar bäume umgeworfen hat. muss morgen erstmal die blumen im garten wieder einsammeln, oder das, was davon über geblieben ist.
naja, die paar minuten die ich heute abend zwischen tür und angel hatte, verbrachte ich mit einer obligatorischen pizza und vielen vielen telefonaten. bis eben war ich dann noch bei carsten. nu is aba gut, morgen gehts früh raus, darf mal wieder n bisschen arbeiten.
einen genüßlich-süßen schlaf wünscht euch sven, der sich heute wieder über eine email freuen durfte.

Sven - 11.07.2002  - edit   


rollerblades

habe ich mir geliehen, von meinem schwager. so öffnet sich die möglichkeit mit maren mal ein paar runden zu drehen. denn der gestrige versuch, nebenher zu joggen, wärend sie auf inlinern unterwegs war, endete in einem erbärmlichen keuchen meinerseits. man hats halt nicht leicht.
das bestätigte eben auch die friseuse (friseurin?). die kann schrecklich viel und lange erzählen. aber dafür ist ihr humor ausgeprägt. bei dem wetter auch nötig, denn die kostenlose sauna im salon war alles andere als produktivitätsfördernd. zumal haare in verbindung mit schweiss eine unangenehme symbiose erzeugen. aber ich will hier ja niemanden den appetit verderben :)
habs gestern tatsaechlich geschafft vor 4 uhr ins bett zu gehen. das war die letzten tage leider nicht wirklich möglich. naja, was heisst möglich, möglich ist prinzipiell alles, aber bierchen trinken, video gucken oder cyrus zu konfigurieren war wichtiger. ist ja klar. gestern sassen wir nur bis etwa 2 uhr bei jan, draussen auf der 'terrasse' bei nem fläschchen ACE. (argh.. gesund .. bah). so hatten wir aber die ehre die nachbarn aus dem nebenhaus kennen zu lernen, oder zumindest zu beobachten. nett nett.
wollen wir hoffen das sich pedrus bald mal entscheidet wie es weiter gehen soll. entweder es wird ganz schnell wieder eträglich kälter, oder die nächsten wochen bleiben so, ohne regen und wenig schwül, damit man sich an den see legen kann, der z.Z. ja leider noch etwas sehr kühl ist.
jetzt werd ich grad vom rechner verscheucht, liebe grüße, sven

Sven - 09.07.2002  - edit   


verantwortung

umgeben von charlies angels sass ich im strike24, die gedanken wandern zwischen unzähligen ereignissen hin und her, wärend ich bei meinem geliebtem cappuchino auf danny wartete. die freude über ein paar emails, die mich erreichten, unter anderem als feetback auf beside-u, war erfrischend. reicht um ein honigkuckenpferdgrinsen ins gesicht zu zaubern. dies verliess mich dann allerdings schlagartig, als ich abends beim klettern feststellen musste, das ich den letzten monat offensichtlich abgebaut habe. kein wunder, bei regelmässigem pizzakonsum, und als ausgleich mal vorm rechner dungeon siege spielen. ich muss mir am wochende mal ein trainingsplan ausdenken. habe maren schon angekündigt, das wir jetzt regelmässig sport treiben werden. ihre begeisterung hielt sich allerdings in grenzen.
gestern war ich bei dem gruppenleiter des privatkundenbanking-bereichs meiner hausbank und wir diskutierten eine dreiviertel stunde über die leistungen dem kunden gegenüber. vielleicht bringt es ja was. immerhin konnte ich die gelegenheit nutzen um einmal meine kundenberaterin persönlich kennen zu lernen. nette dame.
es gibt übrigens updates hier bei beside-u! etwas besonderes wurde von Schehera Zade eingereicht. absolut lesenswert. ebenso haben mich wieder texte von cornelia eichner erreicht, aus ihrem neusten band nachthaut, von denen ich euch den ein oder anderen nicht vorenthalten möchte. vorbei schauen lohnt sich also die nächsten tage. bei dieser gelegenheit ein surftip: geest-verlag.de. viele kennen diesen verlag sicher schon, er ist immer wieder aufs neue in blick wert und sollte nur mal wieder ins gedächnis geholt werden. grosse beschreibungen spare ich mir an dieser stelle einfach.
jetzt geht es ab nach hamburg, ein bisschen diskutieren beim ndr :)
liebste grüße, sven

Sven - 05.07.2002  - edit   


'weil bis 22:15 Uhr gibts nichts im Fiernsehen,

deswegen back ich mal nen Kuchen.' sagt sie und im gleichen atemzug 'es fehlt aber ein ei'. Ich ließ den anstrengenden Morgen revue geschehen, ja, tatsächlich, eins dieser physikalischen wunder durchlief meinen verdauungstrackt zu früher stunde. das dies ein so fataler fehler sein würde konnte ich ja zu diesem zeitpunkt noch nicht ahnen. jetzt mixt sie die hälfte der zutaten zusammen, in der hoffnung, daraus etwas zaubern zu können. ich bin mir sicher, es gelingt ihr (besser als das mittagessen :>).dennoch fahre ich lieber in sicherheit die nächsten stunden. in die fh nämlich. dort ist heute die format c: party. der hardwareresett zum semesterende. ein ausführliches rücksetzen der synapsenverbindungen durch exzessives töten der gehirnzellen. eine der wichtigsten versanstaltungen überhaupt.
schmerzen, sind es, die mein gesicht in interessante formen zerrt. gestern nacht, oder war es schon heute morgen, verschlinten wir noch einen guten döner von tandir. der beste döner weit und breit. leider war er etwas zu scharf gewürzt, so das die zunge samt lippe leicht geschwollen war. die texicanische pizza, die hier vor mir liegt, erinnert mich gerade sehr aufdringlich daran.
am freitag bin ich in, wieder mal, in hamburg. diesmal allerdings zur ndr-talkshow, als publikumsgast. carina hat für den abend leider keine zeit, aber jessi konnte ich begeistern mitzukommen. wer mag kann da ja mal reinzappen, vielleicht schwenkt die kamera mal rüber. winken werde ich allerdings nicht, sonst landen wir hinterher noch bei stefan raab :).
stimmung stimmung. trotz schlafmangels, denn heute morgen um 7 uhr wurde ich durch terroristisches telefonklingeln geweckt eines kunden. mit dem hinlegen heute um 18 uhr ergab sich leider auch keine kompensation, denn die telefone klingelten und piepsten im viertel-stunden-takt, noch immer anhaltend. das ist wieder einer dieser tage... (an denen man aus geschlossen flaschen stilles wasser trinkt)

Sven - 03.07.2002  - edit   


ole ole, wir trinken waldmeister.. [nach dem spiel]

aus, der traum des weltmeistertitels, doch ruhen werden wir nicht, rudi führt uns zum ziel in 2006, wie wir es schon 1954, 1974 und 1990 waren. auf jeden fall haben sie allen fussball- und nicht fussballbegeisterten ein paar aufregende wochen beschert. weiter so!

Sven - 30.06.2002  - edit   


ole ole, wir werden weltmeister.. [vor dem spiel]

wärend ich mir überlege, die brasilien-flagge auf den oberarm zu tätowieren, knurrt mein magen die deutschlandhymne. welch paradoxon. genauso wie das obligatorische finale. doch schauen wir einmal, wie es denn endet.
in ein paar minuten werde ich los fahren nach braunschweig, um erst einmal genussvoll zu brunchen. ein ausführliches frühstück kann dabei schon mal ein paar stunden dauern, schliesslich lebt der mensch nicht vom sex alleine.
es wäre insolent einen so großen mann wie galilei als vorbild zu nehmen, doch auch er war ein mensch, der wusste, woraus es ankommt im leben. selbst die pest konnte ihn nicht von seinem lieblichen wein vertreiben, auch wenn es vielleicht nicht der hauptsächliche grund war :). denn was ist denn das leben, wenn man auf seinen elementaren genuß wie essen und trinken verzichtet, und ihn, wie ein vulkanisches spitzohr, nur als zeitraubende nahrungsaufnahme betrachtet.
der zeiger läuft, und kommt nie an, unaufhaltsam. hinterhereilen werd werden wir ihm, und doch nicht einholen. doch das streben ist es, das uns vorran treibt, wie auch mich, drum mach ich schluss, in vorfreude auf das was da kommen mag. wie immer... der Sven

Sven - 30.06.2002  - edit   


pack ihn ein und geh nach haus

die erfahrung holt mich ein. die FH ist zuende, aber der effektive zeitgewinn beläuft sich eher im negativen. eigentlich hab ich jetzt alle zeit der welt um all das zu erledigen, das liegen geblieben ist, aber davon schaffen tu ich nichts. vielleicht liegts aber auch nur daran das ich ständig in braunschweig umher oxidiere oder, wenn denn mal zuhause, mich dungeon siege fesselt. so vergeht tag für tag.
dafür habe ich einen neuen handyvertrag. diesmal direkt bei unserem großen aktienheld telekom (für alle besserwisser: t-mobile, nicht telekom). in verbindung mit einem bereits vorhandenen isdn festnetzanschluss gibts da einen recht kostengünstigen aktiv-mobile tarif. aber vorsicht vor der kostenfalle GPRS ... 29Cent / 10kb transfervolumen. also nix mit grossen mp3-downloads...
eindeutig wesentlicher ist zZ aber meine schwester, bei der ein tumor im kopf festgestellt wurde. manche menschen haben echt langzeitverträge mit schicksalsschlägen. möcht ma wissen was sie im vorherigen leben alles angestellt hat.
ganz anders sieht es da mit unserer deutschen fussballmanschaft aus. oliver kahn 4 president, ist dabei mein wahlspruch. am sonntag gehts gegen brasilien, fast schon obligatorisch. auch unsere dfb hat ein langzeitvertrag, allerdings mit dem glück. aber wer will denn hier offensichtliche überlegenheit niederreden wollen. ich doch nicht.
die ergebnisse der prüfungen sind mitlerweile auch größtenteils durchgedrungen. dieses semester ist, so ungern ich es zugebe, ein düsterer fleck und sollte nicht zur gewohnheit werden. in diesem trauma hat mir gestern fabian mitgeteilt, das er sein studium abbricht und eine ausbildung zum informatikassistent anfängt. es ist nicht schön zu sehen, wie die menschen, mit denen man zusammen einen wegpunkt bestritten hat, nach und nach, vom fahrenden zug abspringen müssen. ich wünsche dir nur das beste auf deinem weiteren wege und hoffe das wir uns nicht aus den augen verlieren.
meine mum ist auch mal wieder in der paracelsus-klinik in hannover um ihre borreliose bei dr. ledwoch zu behandeln. in diesem bereich ist er einer der führenden ärzte und somit hoffentlich die richtige wahl.
definitv nicht die richtige wahl war die rufnummer von mella, der ich ein netten gruß zuschicken wollte, aber dabei leider die falsche person anschrieb. so entstehen die peinlichsten situationen, da kann langeweile erst gar nicht aufkommen :-)
jetzt ist es zeit mal wieder den trott zu verlassen und raus zu gehen, raus, aus diesen wänden, weg von sich wiederholenden bildpunkten, hinein in das leben.
ein linktip für star-wars fans, auch wenn es nicht direkt ein link ist. einfach in der dos-umgebung oder bash telnet blinkenlights.nl einhacken und staunen.
ps: miss you

Sven - 28.06.2002  - edit   


sonnige(?) urlaubsgrüße

nun, die prüfungen sind, jedenfalls für mich, gelaufen. die ergebnisse folgen, aber so irgendwie war dieses semester nicht gerade erfolgreich. die ausrede, das ich ein drittel des semesters krank im bett lag, hat bei näherer betrachtung nicht genug fuss, schliesslich hätte man ja alles aufarbeiten können. hab ich aber nicht :-) und die rechnung präsentierte sich die letzten tage. aber man kann ja nicht immer gewinnen.

spannend waren die vergangen tage dennoch. da hätten wir den gestrigen abend, an dem jan und ich ne gute stunde durch die landschaft gefahren sind, auf der suche nach Bacardi Rigo. Da es schon nach 22 Uhr war hatten die Tankstellen in unserem Kaff schon alle zu, also mussten wir nach Peine fahren. Dort klapperten wir dann immerhin 3 große Tankstellen, von Aral über Shell bis hin zu soner Jet-Tankstelle, aber nirgends war das erfrischende Nass zu bekommen. Als Ersatz nahmen wir dann ein Wodka/Limo Mix, so ähnlich wie Rigo, mit. Besser als gar nix.
oder den tag zuvor. mein favourit. zum frühstück hab ich mich beim rührei wohl leicht verschätzt, jedenfalls waren 6 eier und dazu 3 brote eine ausreichende nahrungsgrundlage bis zum späten abend. ausserdem müssen da gefährliche drogen drin gewesen sein, denn aus auserklärlichen gründen fand ich mich eine zeit später im keller wieder, vor der waschmaschine und war tatsächlich dabei die wäsche farblich zu sortieren, bevor ich sie der waschmaschine zu führte. viel zu lernen gab es dabei. z.B. sollte man peinlich genau darauf achten, keine tshirts bei den unterhosen mit zu waschen. solche fehltritte werden mit enormer gewebestraffung des entsprechenden shirts geahnded. wärend man dies noch mit einem gesunden maß an kreativität verschleiern kann, indem man z.B. seiner imaginären kleinen schwester das geschrumpfte kleidungsstück andreht, sieht das bei der kombination dunkles shirt und weisser jeans schon ganz anders aus; hab ich mir sagen lassen :-)
eine ernsthafte herrausforderung war danach aber erst das bügeln. von hier aus erstmal ein tiefgründiges dankeschön an alle lieben personen, die mir das bisher erspart haben. aber es gibt momente im leben eines mannes ... naja, jedenfalls blieb mir nichts anderes übrig, diese ewig vielen tshirts zu bügeln. als ich nach einer stunde schweisstreibener arbeit in den wäschekorb schaute, war er subjektiv nicht leerer geworden. von da an half nurnoch motivierende getränkenachschub, der zum glück im nebenraum stand :).
jedenfalls hatte ich etwas mehr als 2 stunden zeit dieses bügeleisen einmal detailiert zu analysieren. schon faszinierend. erstmal sollte man sich abgewöhnen, erstmal überall anzufassen, wenn der stecker in der steckdose steckt. denn diese metallplatte auf der unterseite dieses keilartigen monsters kann in kürzester zeit erstaunlich heiss werden. meiner meinung nach ein physikalisches wunder. ausserdem hatte dieser überdimensionale lötkolben zwei tolle knöpfe die man reindrücken konnte. bei dem einen spritzte plötzlich wasser aus einer düse vorne auf davorliegende objekte. in wirklichkeit also nur eine teure wasserpistole. und so richtig weit kommt das wasser auch nicht. also schonmal ziemlich überflüssig, ausser um die katze zu verscheuchen, wenn sie sich gerade auf dem frisch gebügelten hemd ausbreiten will, weil es noch so schoen warm ist.
beim zweiten knopf kam auch wasser, dann aber unten, da wo's heiss ist. die einzig logische erklärung wäre ein manuelles kühlsystem für das bügeleisen. ein bisschen aufpassen sollte man, wenn man dieses wasser verwenden will, um die katze zu verscheuchen. im gegensatz zum wasser vom ersten knopf ist dieses ungemein heisser. die katze verschwindet davon zwar auch, aber man könnte ärger von den tierschützern bekommen :)
desweiteren waren da noch hoch interessante geräusche, die an eine kaffeemaschine erinnern. wieder ein punkt der beweist für geheime absprachen der industrie. jede koffeeinsüchtige hausfrau bekommt durst auf kaffee bei diesem lärm. aber immerhin ist es auch eine wohltuende ablenkung von der schrecklich eintönigen arbeit und dem mauzen der katze, wenn man wieder mal die knöpfe verwechselt hat.
achja, das vielerorts geläufige gerücht, man könne wäsche mit dem bügeleisen trocknen, stimmt nur sehr begrenzt. man brauch schon ein feines händchen um rechtzeitig den unterschied zu erkennen, ob der dampf weiss ist, von dem wasser, oder schwarz, von der angeschmorten baumwolle.
jetzt werd ich mich bald mal in den zug begeben, nach braunschweig. ja richtig, zug. so langam sollte ich anfangen dieses semsterticket mal auszunutzen und auch die ein oder andere fahrt mit dem bus und zug zu unternehmen. da ich nun auch etwas mehr zeit habe, ist das durchaus möglich. so bin ich halt statt 20 minuten knapp 60 minuten unterwegs, aber dafür verfahre ich auch gut 40km weniger. mal rechnen. ja das sind so etwa 3 liter, bedeutet 3€. Mist, hät ich mir das man bloss nich ausgerechnet. Bei 3€ lohnt sich dieser ganze aufriss ja eigentlich gar nicht... nagut, der Umwelt zu liebe.
Bevor ich jetzt aber verschwinde noch schnell ein Link des Tages, danke an Danny:
http://fun.from.hell.pl/2002-05-28/naukajazdy.html

Sven - 20.06.2002  - edit   


allgemeine inkonsistenz

weia weia weia weia... (zitat von der netten dame aus dem altersheim in bs). Prof. Dr. rer. nat. habil. Jung Sun Lie wäre das nicht passiert. Durchstöbere ich hier, motiviert durch die neusten Gästebucheinträge, ein paar leicht eingestaubte links dieser seite, muss ich doch erkennen, das gewisse abweichungen von früherer intention besteht. noch viel mehr ärgert mich die tatsache das mir das gästebuch nicht die möglichkeit bietet, beiträge zu kommentieren. der code ist fertig, aber das einbinden in die bestehende umgebung scheut mich noch ein wenig. aber um der sorge von Schehera entgegen zu wirken; nach dem umbau wird natürlich die seite an dem gleich ort und stelle zu finden sein. auch die temporär entfehrnten punkte werden wieder, in leicht abgewandelter form, auftauchen. in den folgenden zweieinhalb monaten wird mir schon was einfallen :-)
übrigens ist beside-u seit kurzem mitglied in dem wolkenreich webring.
ansonsten halten sich die neuigkeiten in grenzen; ebenso wie die lernerfolge. denn viel interessanter waren heute links wie die Antiverpeil-Howto für Nerds. Ausserdem kam ich ohnehin erst spät aus dem Bett heute morgen (nein, es war schon mittag), denn der abend gestern ging doch etwas länger als geplant. Das DonFreSa ist aber auch die Manifestierung der Sünde. :-)
Davon abgesehen gibt es hier übrigens auch wieder neue einträge bei der philosophie und natürlich auch bei den songtexten.
jetzt warten noch ein paar relationen, die in die dritte normalform überführt werden wollen, auf mich, und essen wäre auch mal wieder was feines.

CW - 17.06.2002  - edit   


mv mathe3-schein /dev/null

tja, hät ja klappen können. in unserem forum zerknüppeln sich die studenten die köpfe und regen sich global über die mathe3-klausur auf. zugegeben, etwas einfacher hatte ich sie mir ebenfalls vorgestellt. doch bei mir lag es ganz klar an den fehlenden kentnissen. die erwartung, nach 4 stunden lernen, diese klausur zu bestehen wäre doch etwas hoch gegriffen. in neuen monaten eine neue chance! jetzt werd ich die geballte brainpower *lach* mal auf den dienstag konzentrieren; zumindest das, was davon übrig ist. Datenbanken-Klausur steht an, wofür ich noch narda gelernt habe. Und danach Mathe2. Alle Hoffnung dieses Semester. Mittwoch morgen dann Softwaretechnik, wofür ich ebenfalls noch nix gelernt habe, aber wer will denn kleinlich sein. Werden sicher ein paar aufregende Tage.
Natürlich habe ich mich soeben noch breit schlagen lassen von Nina und Jan mit in die Stadt zu fahren. Hoffentlich kann ich wenigstens den Vorsatz durchsetzen, um 24 Uhr wieder nach Hause zu kommen, um morgen zeitlich aufzustehen. Lernen. Aber das mit den guten Vorsätzen ist ja immer so'ne Sache.
Duschen jetzt und ab dafür.

CW - 16.06.2002  - edit   


Abendsonne

So tief sie diesen Abend auch am Himmel stand, ihre Leuchtkraft behielt sie bei, selbst im teranischMexicanischen Restaurant, in dem wir den Abend verbrachten. Eigentlich wollt ich zu später Stunde nur mal kurz vorbei schauen, doch das Argument, Dani rief an und fragte wo ich denn bleibe, war natürlich sehr wirkungsvoll. Paranoid wie ich bin roch ich natürlich eine gewisse Verschwörung, die sich aber im nachhinein als nichtig erwies. Zu der Zeit konnte ich dem aber Angebot ohnehin nicht wiederstehen und lag die Mathesachen zum Altpapier.
War wieder einmal ein sehr aufbauender Abend, viel Stimmung mit einer Truppe, in der man jeden einzelnen nicht mehr aus der Umarmung lösen möchte. Nagut, wenn man eine Busfahrt plant, im 17 Bundesland, bei 35°C im Schatten, ohne Klimaanlage, und 'sie' dann abends ihr Kleid auszieht, also das, mit den Salzkristallrändern in Achselhöhe, ist man schon eher geneigt, die Umklammerung, einer Atempause zu Gute, eine gewisse Zeit zu lösen. Das aber ein anderes Thema :).
Ich wurde darauf angesprochen warum ich denn meine Person hier anonymisiere. Nun, ganz einfach. Schau mal, ich offenbare hier z.b. die Überlegung, das es offensichtlich Frauen gibt, die man kennen lernt, und die entstandene Begeisterung für sie einfach nicht abzureissen vermag. Ich bilde mir ein, schon die ein oder andere Situation erfahren haben zu dürfen, aber so irritierend und unglaublich zugleich es erscheint, solch faszination hat vorher nur eine person hervorrufen können, und das ist schon einige Zeit her. die letzten paar jahre bin ich davon ausgegangen das dies gefühl (argh, dieses wort ist so .. verallgemeinernd, ich mag es einfach nicht mehr) einmalig sein muss. ich irrte mich.
und jetzt stell dir vor, ich meine dich, und du wüsstest dies, genauso wie meine identität. du wärst im vorteil, denn du kennst meine gedanken. ich will hier niemanden bevorteilen. nagut, jetzt könnte ich es mir auch auf die stirn tätowieren :)
und doch habe ich hier die möglichkeit alles so weit zu verschleiern und zu verallgemeinern, das meine intention niemals 1oo% klar sein muss. spannendes spielchen! Aber bald wird sich hier das ganze wieder etwas konkretisieren; jedenfalls der punkt anonymität. Nach dem Umbau; kommt darauf an wie viel Sonne der Sommer spendet.

Schlafenszeit. Viel Phantasie wird morgen erwartet, schliesslich steht die Mathe III Klausur an. Eine der größten Herrausforderungen dieses Jahr; und ich Fred war den Abend davor Tequila süppeln...

Liebe Grüße, CW

CW - 15.06.2002  - edit   


Klausurenzeit

let the show begin. So war es heute morgen, die ersten beiden Klausuren liefen bereits. Bisher lieg ich gut im Rennen, beide mit hoher Sicherheit bestanden, doch wie es weiter geht steht in den Sternen, denn heute war quasi nur Aufwärmtraining.
Aber anderes beschäftigt mich in dieser Stunde. Xela liegt im Krankenhaus, nichts akutes, sondern eine fällige Operation, aber ich habe sie natürlich besucht. Schon auf dem Flur hat man das Zimmer gehört, da dachte ich noch, sie läge mit 6 weiteren Frauen auf ihrem Zimmer und alle hätten gleichzeit ihre Geburtstagsfeier. Doch als ich das Krankenstübchen betrat, erblickte ich zwei leere Betten, sowie ein Haufen Personen, rund um Xela versammelt. Große Party am Bett, viel Stimmung, ganze Familie war da. Ihr gings schon sichtlich besser, aber bei dem Bomben Rückhalt kein wunder :-)
Ein paar Kilometer weiter war heute die Beerdigung eines 16-jährigen, der am Wochenende sein Leben durch Drogenkonsum verlor. Niemand hätte damit gerechnet, eine gute Freundin kannte ihn ziemlich gut. Es tut mir leid, so etwas hören zu müssen.
Ich sprach, relativ anonym, in der HVF-Braunschweig dieses Thema an und bekam (unter anderem) eine sehr provokante Antwort, wer an Drogen krepiere ist selber schuld. Das wird eine interessante Diskussion, denke ich. Das kribbeln in den Fingern ist kaum auszuhalten.
Aber auch ein breites Grinsen verschaffte mir dieser Tag, welches ein einziges Wort auslöste. Ich hätte Wetten darüber abschliessen sollen, wie lange es wohl dauert, bis mich unsere nette Kommulitonin auf den Gästebucheintrag ihrer WebSeite anspricht. Die Kraft die in kleinen Geesten steckt wird viel zu oft unterschätzt, doch gerade sie machen das Alltagsleben erst farbenfroh. Du fragst dich wer sie ist? Nun, manche Menschen behaupten, Brad Pitt sei der Adam der Männern. Genauso behaupten manche Menschen, sie sei die Eva der Frauen. :)
Weniger erfreulich erscheint die Tatsache das ich wohl Carina etwas vernachlässige. Aber was soll ich tun, wenn ich nicht vor 1 Uhr nach Hause komme.
Genug der langen Worte, Zeit fürs Bett. Morgen ist die letzte Gelegenheit zum lernen, aber leider werd ich wohl den Nachmittag arbeiten müssen. Da kam mal wieder der Basteltrieb eines Kunden durch. Das Flicken seines Netzwerks dürfte sich 4-5 Stunden hinziehen. Prost!

CW - 14.06.2002  - edit   


... weg

aus privaten gründen habe ich soeben den unterpunkt 'friends' entfehrnt. auch die links dorthin sind demnach ausser funktion.
nur wer sich wandeln kann ist offen für fortschritt. und wandeln wird sich hier einiges, stück für stück. nach den prüfungen dazu mehr.
sei froh das wir das telefonat abgebrochen haben. denn wiedererkannt hättest du mich nicht. viel schlimmer: ich mich wohlmöglich auch nicht.

w[1,2] = +-[(1/(2)^(1/2))*((1+(2)^(1/2))^(1/2))+(i/(1+(2)^(1/2))^(1/2)]

stimmung: wütend.
musik: sportfreunde stiller - kleines geheimnis

CW - 09.06.2002  - edit   


Dein Kuss

noch immer spüre ich ihn.
wie ein unerwarteter schlag,
aus heiterem himmel.
ein pfeil,
von unsagbarer schönheit,
mitten ins herz.
ein kuss,
ebenso süß,
wie vergänglich.

die augen
schließen sich,
wie vorhänge,
um den sinnen
mehr kraft
zu schenken,
für den moment.
sanfte haut,
dessen kontakt man schon spürt,
bevor sie,
ihre wahre sprache,
zum ausdruck bringt.

die erste begegnung,
wie von engelshand geführt.
frei wie ein fisch,
im meer der unendlichkeit,
gefangen in fesseln,
deren schlüssel man
wie ein trüffel,
genussvoll im munde
hat zergehen lassen.

pause,
solange der verstand versucht
das unbegreifliche,
greifbar zu machen.
die augen sich
ein letztes mal
kurz öffnen,
als verzweifelter versuch,
der wehr,
doch von nun an,
bestimmt das herz den weg.

CW - 07.06.2002  - edit   


Endorphinschub

Phänomenal sozusagen. Dieser Abend hatte es in sich. Die Beigeisterung lässt sich kaum in Worte fassen, genialer hätte es kaum sein können. Erst im Bowlingcenter, danach beim Sportklettern, mit Lars, Danny und Tanja. Wieder einmal ein Beweis dafür, wie aufregend dieser Sport sein kann. Das Training war wie immer nah an der Grenze zum Kreislaufkollaps, aber nur so kann es etwas bringen. Wir waren heute immerhin bis fast 0:00 dort anwesend, zumal die Strecken heute auch abzubauen waren. In zwei Wochen ist Sportfest, da werden die Steine benötigt. Somit werden wir in drei Wochen neue Strecken schrauben können. Neue Herrausforderungen. Heute hat auch Lars das erste mal aktiv mitgeklettert. Sein handwerklicher Job kam ihm eindeutig zu gute. Wärend andere nicht mehr als 2 oder 3 Meter beim ersten mal schaffen, meisterte er, etwas unautodox aber mit viel einsatz, eine Bahn komplett und die anderen erstaunlich weit. Hochachtung :) Selbst Tanja konnten wir überreden ein paar Griffe zu klettern, die sie sogar entgegen ihren Erwartungen bezwang. Gut gemacht :-)
Ich hege die Hoffnung das sie, genau wie Lars, öfters mit kommen werden. So eine spassige Runde hatten wir schon lange nicht mehr. Hinterher waren wir noch ein paar in Tierfett gebratene Pommes vertilgen, die mir allerdings nicht wirklich schmeckten, nach dem Flashvideo (siehe News vom 6.6.2002).
Jetzt aber genug, schlafenszeit. Werd den abend genußvoll im Bett revue passieren lassen und mit einem genüßligem Grinsen im Gesicht den Sternen guten Abend sagen, auf der Suche nach dem, der in meinen Augen ein Stückchen heller leuchtet, alle anderen.

CW - 07.06.2002  - edit   


Gewalt

Eigentlich wäre morgen wieder unser Nostalgisches Chickenwingzvernichten gewesen, doch leider musste ich den Termin absagen. Alkoholisiert lernt es sich immer so schlecht. Doch so im nachhinein bin ich auch ganz glücklich darüber, denn die Möglichkeit besteht, das mir morgen der Appetit vergangen wäre.
Ich möchte dir diese Flashanimation von Dirk Gießelmann ans Herz legen. Nichts für schwache Nerven, aber sehenswert.
Achja, danke für den 'Liebesbrief' heute morgen @ xela! :-)

CW - 06.06.2002  - edit   


behauptungen

befähigt, gedanken und gefühle sinnbildlich zu artikulieren? woher weisst du das? von zwei drei notizen, rohmaterial, unverziert, fehlende adverben. vorurteile.
der tellerrand meine welt ist nah, überschaubar, denn er könnte nicht weiter als die grenzen meiner sprache sein. wenn ich im caffee bei einer kugel haselnusseis sitze, verstrahlt von tschernobyl, und mir die vorbeilaufenden menschen anschaue, lasse ich mich inspirieren. eltern, die ihren kindern große geschenke machen und zuhause schläge austeilen. sekräterinnen, die gerade von douglas kommen um der frau ihres chefs in seinem namen ihr geburtstagsgeschenk zu überreichen, denn er ist wieder einmal auf geschäftsreise in singapur. dann sind da hunde, die ihr eigenes futter, verpackt in kunstofffolie, über den platz tragen müssen, damit frauchen ihre vici-tüten tragen kann. zwischendurch verkaufen obdachlose ihre zeitung, um kurz darauf von sekten-headhunter angeworben zu werden, menschenblut zu trinken.
ich sitze da, bei kerzenschein, schaue rüber zur verzweifelten kellnerin. viel kundschaft, zu wenig hilfe. es scheppert, kein klirren, sondern scheppern. das gesamte tablett rutschte ihr aus der hand, als sich neben ihr ein gast vom stuhl erhob. obwohl ich mehrere meter entfehrnt sitze, kann ich spüren, wie sie leidet. eine kollegin eilt herbei, nimmt sie kurz, vielleicht eine knappe sekunde in den arm, kraftvoll, um sich danach um die gesplitterten gläser zu kümmern. bei dieser kleinen, unscheinbaren geste, konnte sie ihre augen nicht mehr genug zusammen kneifen, ein paar wenige tränen bahnten sich ihren weg zwischen nase und wange und schmeckten an diesem tage sicher salziger als wann anders.
liege ich dann zuhause im bett und ziehe ein resumee, blitzen einzelne lichtbögen auf, direkt vor meinem auge. scheinbar greifbar, und doch vergänglich. vergänglich, so wie es auch blumen sind. nicht immer kann ich den zuckungen der fingerkuppen widerstehen, niederzuschreiben. doch nur emotionale überbelastung befähigt den geist zu einer sprache, die im nachhinein selbst auf mich befremdent wirkt. und solange du nicht eine ahnung davon hast, welchen himmel und hölle man durchlebt hat, um worte in solch einem kontext zusammen zu würfeln, sage nicht, ich könne gut meine gedanken und gefühle niederschreiben.

eine dringende suche zum abschluß: Lea-Swetlana, wo bist du nur?

CW - 04.06.2002  - edit   


nordlichter

wir haetten durchmachen sollen, war der erste satz des neuen morgens. noch um 6 uhr sassen wir diskutierend mit bier in der hand auf dem bett. nachmittags hatten sich unsere wege getrennt, nach einer kurzen schifffahrt ueber die hamburger gewaesser. er traf sich zum essen mit seiner (ex?)[freundin] (<- ich bitte um explizite aufklaerung von ihrer seite aus), und ich verbrachte den abend bis etwa 4 Uhr mit Judy. Keiner weiss wie es weiter gehen soll. Die entfehrnung ist echt heavy, doch was ist man bereit aufzugeben, fuer die .. wie heisst das wort? das wort, dessen bedeutung bei so vielen menschen in vergessenheit geraten ist? das wort, das teenager nicht ohne knall rot anzulaufen und mit unterdruecktem kichern auszusprechen wagen? das wort, bei dem viele renter nostalgisch auszuschweifen und anfangen zu erzaehlen, von ihrem leben, und man die waerme dieses alten menschen spuert, eine ahnung davon bekommt, was es heisst, aelter zu werden.
ja von der liebe rede ich. who has never loved, has never lived. ich will hier nicht von der liebe reden, oder waghalsig behaupten ich spuere sie. aber ich bilde mir ein sie zu erkennen, stuerzt sie unverhofft auf mich nieder. hat man sie einmal erlebt, vergisst man dieses gefuehl nicht wieder. niemals. auch wenn sie in einer anderen form wieder reincarniert, so werden ihre wesentlichen zuege die selben sein. liebe kommt aber nicht von heute auf morgen, liebe muss man sich teuer erarbeiten. liebe auf den ersten blick ist keine liebe, sondern verliebtheit. danach kommt die rosa-rote brille. wenn man es geschafft hat, diese abzusetzen und man dennoch immer wieder begeistert feststellt, wie interessant der partner ist, und wie sehr man ihn liebt, fuer das was er ist, ja dann ist man auf dem richtigen weg; denke ich.
jetzt fahren wir fruehstuecken, hoffentlich verschwinden meine kopfschmerzen.
vielleicht spaeter mehr, ein schoenes wochenende noch, CW

CW - 02.06.2002  - edit   


man erntet was man säht

neuigkeiten die keine sind, drum lohnt es sich auch nicht sie hier zu verewigen. in 8 std muss ich wieder aufstehen. die anstrengenden tage sieht man mir mitlerweile schon deutlich an und erschreckender weise hat sich sogar das typische stress-syndrom zu wort gemeldet. höchst merkwürdiges feeling. aber nicht mehr lange, 3 wochen noch, dann ist ruhepause.
interessant ist es, das ich noch immer meiner inneren stimme misstraue. sie schätzt personen und situationen mit einer ungeheuren trefferquote präzise ein, und dennoch lasse ich es manchmal drauf ankommen, nur um bestätigt zu bekommen, was ich schon seit langem wusste.
doch auch dazugelernt habe ich. ganz oder gar nicht ist fundamental im bezug auf beziehungen. wenn man selbst nicht überzeugt ist, ist alles von vorne herein zum scheitern verurteilt. denn auf einem wackligem fundament kann kein noch so stabiles stahlgerüst standhaft bleiben. logisch, oder? eine vergleichbarer situation gab es doch schon einmal. tja.
schuld? beide. trauer? niemand. schade? vielleicht. gefühl? erleichterung. hunger? ganz sicher (wonach?).

So far .. euer CW

nachtrag: gut geschlafen, wie erwartet. vor 20 minuten sollte ich auf dem weg in den Norden sein, natürlich wird das wieder nichts mit der pünktlichkeit. aber es kam schließlich auch etwas dazwischen, das mir den appetit verdorben hat. zu dem bescheid von gestern, das ich > 600€ steuern nachzahlen darf (und das fürs jahre 2000) kam heute noch der klopfer, das ich anstatt den erwartet 300€/mtl exact 0€ bafög bekomme. tja, über mein frühstück darf sich von mir aus die katze hermachen, der tag kann nurnoch besser werden. falls noch jemand 145er autoreifen für mich über hat, bitte emailn! :).
Eines ist jedenfalls klar. Sparmassnahmen stehen an. Jedenfalls für diesen Monat passt es sich ganz gut. Ab montag werden sämtlichen sozialen interaktionen auf ein minimum beschränkt und das sonnenlicht nur zur tageszeitkontrolle aufgenommen. 1oo% prüfungsvorbereitungen. go go go

btw: handy liegt seit einiger zeit wieder weit entfehrnt vom bett...

CW - 01.06.2002  - edit   


der Welten Lohn

Neu oder nicht neu, das ist hier die Frage. Ich stell mir die Frage, wie manche Menschen da draussen überleben können. Über mich selber denke ich, kein schutzloses Ziel für die Pfeile zu sein, die aus allen Himmelsrichtungen auf mich zukommen. Auf mich, wie auf jeden anderen auch. Doch an manchen Tagen kommt es mir vor als wären zwischen den dünnen, spitzen Geschossen des Alltags noch ein paar Amboss Stämme, die es abzuwehren gilt. Vor 8 Jahren hätte ich nicht genug Kraft gehabt, dagegen halten zu können, doch heute bilde ich mir ein, genug Geschicklich zu besitzen, nicht vom Weg ab zu kommen. Scheidung, schwere Krankheiten und tiefgründiger Streit sind Brocken die wie ein Hagelschauer vom Himmel hinunter preschen. Aber die Vorstellung, das es da draussen Menschen gibt, die direkt davon betroffen sind, und nicht wie ich als zweite Person, ist viel erschreckender. Da stell ich mir doch die Frage, wie halten die Personen das aus? Ständig dieses Gewitter über einem und dennoch die Pflicht den Alltag zu meistern.
Desdo mehr ich mich damit beschäftige, desdo paradoxer erscheint es. Jammern hilft nicht, auch wenn ich mich frage ob es nicht reicht, von einem Schicksalsschlag gepeinigt zu sein, sondern das so viel Schwergewichtiges zusammen kommen muss. Gottes Wege sind unegründlich. Ich glaube nicht an Gott, jedenfalls nicht im allgemeinen evangelisch oder katholischem Sinne. Dieser Zug ist abgefahren. Hoffentlich hab ich jetzt meinen Schutzengel nicht beleidigt :-)

Noch 3 Wochen bis zu den Prüfungen. Den Schlafmangel konnte ich die letzten beiden Tage getrost auf die enorme Zimmerwärme zurückführen. Wollen wir hoffen das dies der ausschlagebende Punkt war und nicht die Stochastik oder Partielle Integration. Oder gar noch ganz andere Dinge.
Ich kann die Tür nur öffnen, hindurch gehen musst du alleine. Wer kennt diesen Satz nicht, spätestens seit MATRiX dürfte er auch dem letzten Hinterweltler bekannt sein. Ich habe von Leuten gehört, die an diesen Türen vorbei gehen, ohne in den Raum dahinter zu treten, aus Angst vor dem was da kommen möge. Dabei war es die Neugierde, die den Mensch dahin brachte, wo er heute ist. Nagut, böse Zungen würden jetzt behaupten "vom fleischfressenden Elefantenjäger mit Moral, zum fleischfressenden Elefantenjäger ohne Moral", aber das ist ein anderes Thema. Wer jetzt nicht genug Transferleistung erbringt den Zusammenhang der Menschlichen Evolution mit einer Holztür zu erkennen, der brauch sich einfach an "Wer nicht wagt der nicht gewinnt" zu erinnern, mit dem analogen Gegenaphorisma "Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht". Wobei ich zugeben muss das bei dem zweiten Spruch durchaus wieder ein bisschen Fantasy erforderlich ist um zu verstehen was ich meine.
Aber mal unter uns n Augen, die besten Texte sollten ohnehin /dev/null zusammenhängenden Inhalt besitzen, aber eine ganze Nation aus den Schuhen klopfen. Letzteres erfüllt dieser zwar nicht, aber den ersten Punkt ganz sicher. Ist ja schon ein Anfang :-)

CW - 23.05.2002  - edit   


U(h)rzeiten

Der Beweis ist angetreten, die Wette aufgelöst. Männer und Frauen dieser Erde, ich bezeuge euch Tatsachen die kaum ein Mensch zuvor erblickte. Ja, es gibt sie, die Zeit vor dem Aufstehen, die Zeit, die ein jeder dazu nutzt, sich noch ein letztes mal an seinen Partner zu kuscheln um seine Wärme und Geruch zu genießen, bevor die Sonnenstrahlen ihr Morgenlied singen.
Die Zeit, zu der auch der letzte Draufgänger einkehrt in sein Heim und die Katzen ihre nächtlichen Raubzüge einstellen um mit den Mäusen zu tanzen. Zu einer Zeit, in der ein jeder Homosapiens näher an seine bessere Hälfte rückt mit dem Wissen, was auch immer geschieht, in diesem Moment ist er unsterblich.
Doch bei mir ist von Unsterblichkeit nichts zu spüren. Nicht bei mir.
Ein unterdrücktes lächeln liegt mir auf dem Gesicht, verzerrt die Mundwinkel und überzieht die Wangenknochen mit leichten Falten, die in späteren Jahren von Freud und Leid berichten werden.

09:30 Uhr Ich hab heut Nacht vom Tod geträumt. Gerecht hab ich dich an deinem Mörder, Schwester.
Sagt dem Teufel, er hat einen starken Gegner! Sagt dem Teufel, er wird der nächste sein! Sag dem Teufel in dir, guten Tag!

09:30 Uhr. Schlaflose Nächte. Feuerwerk im eigenen Leib. Nackte Haut brennt unter kaltem Wasser. Kaltes Wasser? Unsere Heizung ist ausgefallen. Zufall? Provokante Absicht!

Denn nichts ist so wie es auf den ersten Blick scheint. Wer nichts riskiert, kann nicht gewinnen. Ich werde das Risiko nicht alleine tragen. Höre auf meine Worte, denn die Zeit ist zu kostbar für Wiederholungen.

Dein CW

ps: lovely [998], great stuff, burning heart

CW - 11.05.2002  - edit   


Erfurt

Eigentlich hatte ich nicht vor noch grosszügige Äußerungen zu dem Amoklauf letzte Woche zu tätigen, denn meiner Meinung nach wurden schon viel zu viele Worte darüber verloren, die in den weiten des Äthers ungehören verhallen, ohne das sie eine Änderung bewirken. Doch will ich gleich zum Punkt kommen, ohne große Ausschweife. Die Frage, die uns doch alle Beschäftigt, und auf die jeder eine andere Antwort hat. Die Frage nach dem Schuldigen.

Wer also trägt die Schuld für den Tod von einem Polizisten, 2 Schülern, 13 Lehrern und von Robert? Nun, allen Theorien zum Trotz fällt die Antwort erstaunlich kurz und direkt aus. Robert Steinhäuser ist als Verantwortlicher zu nennen. Jedenfalls primär, auch wenn Medien, Politiker und ein Groß der Menschheit das völlig anders sehen.

Ich sehe schon die Dosen und Eier auf mich zu fliegen. Natürlich, wie frech von mir einem armen 19-jährigen die Schuld zu geben. Gut, ich versuche meine Vorurteile gegenüber Todesschützen einen Augenblick zu vergessen und lasse mich ein, in die Untiefen des Troubles, in der Hoffnung, neue Erkenntnisse zu erlangen, den wahren Mörder zu finden.

Doch meine Recherchen, oder wie man das leicht desorganisierte durchforsten von Internetseiten und Zeitungen mit Coke sowie Pizza nennen mag, lassen mich als erstes über die zukünftigen Pläne der Bundesregierung stolpern. Die Pisa-Studie, der uns allen bekannter Vergleich der Leistungen von Schülern verschiedener Länder, wird als Anhaltspunkt zu Rate gezogen. Deutschland glänzte nicht gerade mit überragenden Leistungen ihrer neuen Elite, so werden jetzt Parallelen gezogen. Die Studie weist deutlich auf den engen Zusammenhang zwischen besseren Schulleistungen und einem sozialverträglichen Schulklima hin. Um beides ist es in Deutschland nicht gut bestellt. Eine Erkenntnis, die schon seit geraumer Zeit bekannt ist, und jetzt wieder aufgerollt wird. Ein Ansatz, der auf dieser Erkenntnis beruht, wird von Die Zeit aufgegriffen. Otto (der Innenminister), wies deutlich darauf hin, das die Pisa-Studie mit Zurückhaltung angesehen werden sollte. Durch sie entstünde nur ein höherer Druck der über die Schulen an die Schüler weitere gegeben würde. Daraus resultiere größerer Stress für die Schüler, unbehagen, Amokläufe und so weiter und so fort. Ein Teufelskreis. Schily hat es nicht ganz so ausgedrückt, aber das war wohl seine Intention. Doch vielleicht hat er sich nicht die Mühe gemacht die Studie genauer zu durchleuchten. Denn ein gutes Abschneiden bei der Studie ist nicht durch hartes drillen und Auslese der Besten der Besten an den Schulen zu erreichen, sondern eher durch das Ying und Yang der Gesellschaft. An dem Sieger Finnland ist zu erkennen, das nicht nur ein höheres Maß an finanziellen Mitteln der Bildung zur Verfügung gestellt wurde, sondern das auch das Selbstwertgefühl der Jugendlichen, die Unterstützung durch das Elternhaus sowie der Umwelt deutlich stärker war, als hierzulande. "Wir brauchen in unserem Land jeden, hoffnungslose Fälle können wir uns nicht leisten", sagt der Präsident des finnischen Zentralamtes für das Unterrichtswesen, Jukka Sarjala. Das ist ein Wort, oder?

Auch wenn der eben genannte Ansatz ausgarbeitet, sortiert und diskutiert werden muss um brauchbar zu werden, so ist es meiner Meinung nach der erste Produktive, den ich seit dem Amoklauf erkennen konnte. Denn der Großteil anderer Parteien sind jetzt wieder groß im Kommen. Schuld haben alleine nur die Medien, aktive sowie passive. Bei genauerem Hinsehen ist mir ein amüsanter Kreis der Schuldzuweisung aufgefallen. Die Gesellschaft schiebt die Schuld für die steigende Gewaltbereitschaft auf die Medien. Schliesslich wird dort Tagtäglich Mord und Totschlag vorgelebt. Die Medien, vorzugsweise Fernsehen, zeigen mit ihrem Finger auf die aktiven, gewaltverherrlichenden Spieleerzeuger. Dort wird nicht nur gezeigt wie einem die Eingeweide entfehrnt werden und der mutmasslige Tote danach Blutlüsternd durch die Strassen der Bronx wandert, nein, dort kann sich der zukünftige Amokschütze selber Taktiken anlernen, aus welcher Position er die meisten Headshots mit der geringsten redundanz an Munition erreichen kann. Die Spieler und Egoshooterhersteller heben aber nun Ihrerseits den Finger und richten ihn auf die Gesellschaft. Ihrer Meinung nach ist der Kern allen Übels in selbiger zu finden.

Nun, wie man es auch dreht, jeder weiss sowieso besser wer wann wo wie Schuld hat. Warum ich mich nun aber auch dazu entschlossen habe einen kurzen Einblick in die machenschaften unserer Umwelt zu erörtern, war ein hochinteressanter Abschnitt im Spiegel-Magazin. Ein Ausschnitt ist hier zu finden. Darin ist folgendes zu lesen:
"Wie Spiegel-Online berichtet, werden Spiele-Produzenten voraussichtlich nicht zu den geplanten Gesprächen über Medien und Gewalt eingeladen, an denen sich TV-Macher, Politiker und Internet-Provider beteiligen sollen. [...] 'mit solchen Verbrechern wolle man nicht an einen Tisch'."
Schwer verdauliches Material, für einen ehemals aktiven Egoshooterbegeisterten wie mich. Ich erinnere mich an das Leid guter Freunde, Organisatoren bei dem Beben, einer der größten deutschen LanPartys. Die Schüsse waren noch nicht ganz verhallt, da lief schon das Telefon bei dem Pressesprecher des Beben-Teams heiss. Namenhafte Redaktionen wie PRO7 oder Magazine rannten ihm die Bude ein und erwarteten eine Stellungnahme. CounterStrike und Quake sind gefundene Sündenböcke für die Presse. Gestärkt durch falsche, und das muss einfach gesagt und mehr als deutlich betont werden, sowie einseitige Berichte über die taktile Computerszene, wird dem leichtgläubigen Wähler vor dem heimischen Fernseher die Antwort auf all seine Fragen gegeben, ohne das er sich noch selber Gedanken über die Geschehnisse machen braucht. Bild sei dank. So kann rechtzeitig vor der Live-Übertragung der Fussball WM auf Premiere ohne große Diskussion ein Schlußstrich gezogen werden. Scheiss Computer. Und wer nicht an Fussball interessiert ist, vielleicht sogar noch einen zweiten findet der ebenso wenig Begeisterung zeigt, denkt unter Umständen sogar noch weiter, findet Parallelen zum 11. September 2001 und fühlt sich erneut bestätigt bei dem Gedanken, das das Training der Attentäter mit dem Microsoft Flugsimulator am heimischen PC erfolgen konnte. Scheiss Computer.

Spinnt man die allgemeingültigen Diskussionen weiter, so dürften alle unsere Probleme bereinigt sein, werden gewaltverherrlichende Spiele sowie Flugsimulationen abgeschafft. Meiner bescheidenen Meinung nach wäre das zwar wieder eine Beschneidung der Meinungsfreiheit, aber darüber wird ja auch schon gestritten. Von mir aus. Aber frage ich mich: kann es sein, das ein halbwegs standfester Mensch vor seinem Counterstrike sitzt, Vektorgrafiken zermürbt und bemerkt, das er das ja auch eigentlich mal in der Realität machen könnte? Ist es nicht eher denkbar, das dieses Verlangen woanders herrührt? Gesellschaftliche Probleme? Druck von aussen, Stress, Schulden, Beziehungsärger. Das Egoshooter die Wahrnehmung, Reaktion, Feinmotorik und vielleicht auch das militärische Fingerspitzengefühl verstärken ist durch eine amerikanische Studie belegt. Aber wenn ich jeden Donnerstag die Wände beim Sportklettern besteige, trainiere ich ähnliches, sogar noch Ausdauer und kann das Verhalten eventueller Opfer in Stresssituationen erforschen. Theoretisch ist es mir möglich durch den Besuch dieses Sportangebots meinen vermeintlichen Anschlag unter Berücksichtigung meiner Beobachtung noch vorhersehrbarer zu planen. So wäre jeder von uns ein potentieller Amokläufer. Meine Forderung: Extremsport muss abgeschafft werden. Doch gehen wir weiter. Kaum einem sind die relationen bewusst, doch sind sie nicht überdeutlich? Wer kennt es nicht, das Gesellschaftsspiel "Schiffe versenken". Wie oft haben ahnungslose Eltern mit ihren Kinder taktiken trainiert, möglichst viele große Schiffe zu zerstören, ohne selber dabei drauf zu gehen. Lehre der Massenvernichtung im 6ten Lebensjahr. Jetzt sage mir noch einmal jemand, das elemenieren von genierten Pixel die man nicht einmal, im gegensatz zu den Schiffen, anfassen kann, schüre Aggressionen.

Liebe Presse, wenn ihr schon gefälschte Berichten zu lächerlichen Aussagen ohne Sinn und Verstand verfasst, so denkt wenigstens über eure Opfer nach. Wärend Doom, CounterStrike, Quake und Wolfenstein Aggressionen abbauen, sind es, wenn überhaupt, Softwarepackete wie die aus Redmond, die eine innerliche Wut in den Softwarejunkies hervorrufen und selbst psychisch stabile Menschen zu Taten befähigt, die sie unter normalen Umständen nie begangen hätten. Wohin mit der aufgestauten Wut eines Studenten, der seine Doktorarbeit im Nirvana verschwinden sieht, weil Karl Klammer seine Hilfe anbot. Darüber könnt ihr Euch Gedanken machen. Wenn ihr damit fertig seit, die Softwareentwickler dazu getrieben habt entweder nach GPL-Standard zu aggieren oder zu jeder steif-kommerziellen Software ein Egoshooter zur Emotionsberuhigung beizulegen, könnt ihr euch Gedanken machen, warum die Gewaltbereitschaft weiterhin zunimmt. Solange Unzufriedenheit in der Gesellschaft verharrt, nicht erkannt oder drauf eingegangen wird, wird es solche geistig kaum fassbaren Ereignisse geben. Solange unser entsetzen nur eine kurze Zeit anhält bis der Alltag wieder einkehrt und sich nichts ändert, brauchen wir uns nicht zu wundern und auch nicht beschweren. Wer töten will, tötet. Ob visiert durch Egoshooter oder dem beobachten von Raubtieren. Der Wille oder das Verlangen zu töten ist das Problem, nicht die Handlung.

In diesem Sinne, CW

Links:
BRISANT: spiegel.de
Offener Brief an Politiker
gamer-gegen-gewalt.de/
http://www.ftd.de/tm/hs/1014399069418.html

CW - 04.05.2002  - edit   


Nachtrag

Aus gegebenem Anlass habe ich heute das Studium sowie sämtliche Unterlagen mal gut sein lassen und ein paar Updates gefahren. Darunter fällt der Menüpunkt "short", welcher, als Provisorium, Aphorismen und Gedanken von großen Autoren sowie kleinen Schreiberlingen beinhaltet. Da Provisorien bekanntlich am längsten halten, wird sich das wohl auch nicht so schnell ändern.
Natürlich sind auch wieder Songtexte hinzu gekommen, aber das bedarf ja kaum noch einer Erwähnung.

Soviel zum Technischen. Vielleicht reicht die Konzentration doch noch aus ein paar kleine Aufgaben zu rechnen, wünscht mir Glück.

LG CW

CW - 02.05.2002  - edit   


Veränderung steht bevor

.. in jeglicher Hinsicht. Aber zuerst muß ich eine kleine Schande eingestehen. Wer aufmerksam diese Seite liest wird feststellen, das ich ein paar Änderungen in alten Newseinträgen vorgenommen habe, ebenso hat sich das Menü rechts verkleinert. Warum? Das Risiko hier mit Realname zu aggieren ist zu groß geworden. Dies hat mich auch davon abgehalten hier Brisanteres zu präsentieren, was aber nun durchaus in Betracht gezogen werden kann.

Es wird Zeit das ich ein paar alte Texte aufarbeite. Erst kürzlich wurde ich angesprochen auf den Schreibstil den ich zu Tage bringe. Ein Lob, doch bezog es sich allein auf die News. Und Anspruchsvolle Texte sind hier nicht zu finden, schliesslich sind es nur 'news' :-)

Noch ein wenig warten, und ein paar Stichproben aus akuteren Texten werden zu finden sein. Hm, eigentlich steht auch ein komplettes remake der Methoden an, die hier im Hintergrund laufen. Aber so viel Zeit is nun auch nicht. Zumal andere Dinge im Augenblick viel, viel wichtiger sind.

Apropo Wichtiger. Eine Umstellung auf der Site statische HTML-Dateien bringt ein erstaunliches Plus an täglichen Besuchen. Nur das Gästebuch bleibt leer. Darum mein Aufruf:

hey, schlimmer als meine rechtschreibung kann deine doch gar nicht sein, also ran ans gästebuch!!! :-)

Bis dahin, Euer CW

ps: Jaja ... jetzt gibts enttäuschte Gesichter, denn der Eingeweihte erwartet hier jetzt Information über den (schönen) vergangenen Abend. Doch vetrösten muß ich den, der da Input will. Denn Neuigkeiten sind Rar. (wie schreibt man rahr..rar..?)

"wer allein ist kann nicht verlassen werden"

CW - 01.05.2002  - edit   


is mal wieder soweit

bis vor kurzen war noch alles so einfach. Alles hatte seine geregelte Bahnen. Das alltägliche Chaos. Auch wenn bei dem alltäglichem nix alltägliches war, hatte es doch was alltägliches an sich. Und jetzt? Schon vor einiger Zeit beschlich es mich, dieses Gefühl. Schon fast in Vergessenheit geraten. Verdrängt. Und jetzt? Auch wenn nicht immer alles erfolgreich verlief. Da ist etwas, das in mir wächst. Es ist nichts greifbares. Eher eine große Welle, die auf dem offenen Meer unauffällig umher treibt, in Richtung Küste, um dort zu einem unermessligen, fast schon beängstlichen, Gebilde herran zu wachsen. Ich sehe sie auf mich zu kommen und ich kann nichts dagegen unternehmen. Will ich auch nicht. Sie zaubert Farbe in das Grau. Bisher konnte dies nur eine Person in mir bewirken. Jetzt kann ich nur hoffen das ich mich selber zusammen reiße.
Ist es nicht paradox? Je mehr man jemanden erreichen möchte, desdo schwerer fällt es einem? Ist das fair?

Eine lange Nacht steht bevor, das Handy kommt mit ans Bett.
Liebe Grüße, CW

CW - 21.04.2002  - edit   


today

Jetzt frohe Ostern nachträglich zu wünschen wäre etwas naiv, daher unterschlage ich es einfach mal kurzerhand :)

Ja, ich gebs ja zu. Die News-Liste ist definitiv zu groß und ich war bisher einfach zu faul ein paar Änderungen an dem Script vorzunehmen, das nur immer 10 News gleichzeitig angezeigt werden. Statt dessen habe ich mich darum gekümmert, größtenteils statische Verlinkungen zu verwenden, damit auch Suchmaschienen beside-u.de indizieren können.
Soviel zum technischen :)
Die Gerüchte über ein Krankenhausaufenthalt waren (zum Glück) übertrieben. Zwar lag ich ewig lange mit einer Grippe und daraus resultierenden Lungenentzündung flach, aber was einen nicht umbringt macht einen Härter. Jetzt arbeite ich daran den versäumten Uni-Stoff aufzuholen und wenn es die Zeit erlaubt, ebenso an www.inwg.de.

Bald gibts mehr... also am Ball bleiben, liebe Grüße, Sven

CW - 10.04.2002  - edit   


Schüler ersticht seine Eltern

Wärend ich heute morgen noch halb schlafend über Schafskäse und Oliven (jaja, sowas kann man auch zum Frühstück essen! :>) brütete, überflog ich die aktuelle Tageszeitung. Bis ich zu folgendem Bericht kam:

Schüler ersticht seine Eltern - 16-Jähriger greift nacht Streit zum Fleischmesser
[...] Laut Polizei entschloss sich der 16-Jährige zum Mord an seinen Eltern, nachdem diese ihm beim Abendessen Vorhaltungen wegen eines fehlenden Engagements in der Schule gemacht hatten. Zudem hatten die Eltern ihrem Sohn wenige Stunden zuvor verboten, einen Freund zu besuchen.
Nach dem erneuten Streit beim Abendessen holter der 16-Jährige das Fleischmesser aus der Küche und legte es griffbereit auf sein Bett. Anschließend rief er seine Mutter unter einem Vorwand in sein Zimmer, während sein Vater auf dem Balkon eine Zigarette rauchte. Den Angaben zufolge stieß der Sohn der 47-Jährigen das Messer unvermittelt in den Bauch. Die Mutter sank auf den Boden, wo der 16-Jährige noch mehrfach auf sie einstach.
Als der durch den Tumult alamierte Vater in die Wohnung zurückkehrte, stach der 16-Jährige auch auf ihn ein. Bei einem anschließenden Gerangel brachte der Sohn dem 44-Jährigen weitere Verletzungen bei.
Den Ermittlern zufolge meldete sich ein Nachbar während der Bluttat telefonisch bei der Polizei und berichtete von einem Strei in dem Dreifamilienhaus. [...] Der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod der Mutter und des Vaters feststellen.

Ich glaube nicht das es auch nur ein einziges Wort dazu zu sagen bedarf. Wollen wir hoffen, das die steigende Tendenz zu solchen kranken Taten nicht anhält.
Euer Sven

CW - 26.03.2002  - edit   


Songtexte hinzugekommen

tja, steht ja schon im topic.

Die Lungenentzündung habe ich dazu genutzt endlich die Songtexte als neuen Punkt einzupflegen. Mein Doc möge es mir verzeihen :-)

Zukünftig ist geplant registrierten Benutzern auch einen Download zu den Songs anzubieten. Mal schaun :)

Ausserdem gibt es ein paar neue Texte unter Philosophie. Besonders ans Herz legen möchte ich Dir "die kleine Geschichte der Traurigkeit".

so far, Sven

CW - 11.03.2002  - edit   


Weboberfläche für Newsposting installiert

nach ein paar langen Stunden und mit schmerzverzerrtem Gesicht habe ich angefangen die Website mit Userlogins zu verzieren. Immerhin kann ich jetzt neue News posten ohne über den ewig langen Weg durch die Datenbank zu gehen :)

Ausserdem habe ich angefangen die Seite auf etwas schöneres PHP umzuprogrammieren. Sieht fast so aus als kämen wir so langsam wieder vorran hier. Wo wir gerade dabei sind: schickt mir doch mal Fotos, Gedichte, Aphorismen oder was auch immer hier hinein passen könnte. Ich freue mich über jede Zuschrift!

Liebe Grüße, CW

CW - 26.02.2002  - edit   


Geburtstag und die anderen Lapalien

ja, Stefan hat ja Recht. Lange ists her das ein posting die Welt erreichte. Die Updates beliefen sich in letzter Zeit eher auf Änderungen bei den Steckbriefen. Das erweitern der Site ist leider auch am notorischen Zeitmangel gescheitert, aber ich gelobe, wie immer, Besserung :)

Es ist wieder viel geschehen, im postiven sowie im negativen Sinne. Menschen finden sich, Menschen trennen sich. Doch ohne dem Bitteren ist das Süße nicht so süß.

Eigentlich will ich mich nur kurz bedanken für die vielen guten Wünsche zu meinem Geburtstag. Auch wenn Nina den eigenst für mich gebackenen Geburtstagskuchen zusammen mit Jan alleine aufgegessen hat und Carsten mit der Auflösung einer seit einem halben Jahr anhaltenden Infiltration auftrumpfte, habe ich mich doch sehr darüber gefreut, am 12. den ganzen Tag Freund um mich gehabt zu haben; auch wenn das ja eigentlich nicht geplant war, schliesslich folgt die Feier am kommenden Wochenende :-)

Ein Bericht aus Ischgl fällt erstmal aus. Die Zusammenfassung beinhaltet jedenfalls die Attribute genial, super, fett, sexy, sonnig, anstrengend, hübsch, saufen, tanzen, lustig, und lässt sich am besten mit geil umschreiben.

Aber nicht alles ist so rosig... in dem ganzen durcheinander, der dieses Leben umgibt, fehlt wieder ein enormes maß an Zeit für Liebe und Haß. Noch 2 Wochen bis das Studium mich wieder einholt. Die kommende ist auch schon wieder durchorgansiert, bleibt nur die letzte, um mich endlich wieder auf die wahren Werte zu besinnen. Hoffen wir, das das Wetter so bleibt und somit das Licht wie eine Welle den Körper durchfluten, stärken kann.

Zum Schluß noch einen lieben Gruß nach Aachen, ein Dankeschön und ein 'tut mir leid'. Du weisst was ich meine.

Nachtrag vom 25.02.2002: Nina hat Berufung eingelegt und mich darauf hingewiesen, das Jan der eigentliche Übeltäter war, welcher den Kuchen nahezu alleine vernaschte. Hätte ich mir ja denken können. Gut das wir das klar gestellt haben :)

CW - 17.02.2002  - edit   


fasel bla bla, Eintrag, den die Welt nicht braucht

und trotzdem will ich wieder von mir hören lassen. Denn heute war mal wieder ein richtig genialer Abend, wie er schon lange nicht mehr war. Alles begann mit dem Staubsauger, der mich heute Mittag gegen 11:30 Uhr weckte. Eine, leider muss ich dazu sagen, für mich übliche Zeit zum aufstehen. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen anstatt zu studieren ein paar fällige Berichte abzuarbeiten, aber im Endeffekt hielt ich es für sinnvoller ein paar MP3s zu sortieren. Dann legte ich mich nochmal hin, um gegen 16:30 Uhr von dem Praktikanten des Praktikanten wach geklingelt zu werden. Naja, war eh Zeit zum Aufstehn. Kurze Absprache mit Matthias, und wir verabredeten uns für 18 Uhr im Strike24, eine Bowlingbahn in Braunschweig. Schliesslich hat er diese Woche seine theoretische Prüfung hinter sich gehabt, darauf musste unbedingt angestossen werden.
Dort das ein oder andere Bierchen getrunken, aufm Klo ein sehr laut beschäftigtes Paaerchen begutachtet und gut gelaunt zum eigentlichen Event des Abends, die Weichnachtsfeier eines guten Kunden, gefahren.
Kurz nach 20 Uhr betrat ich also die schon halb volle Halle und liess mir das in die Hand gedrückte Bier schmecken. Kurzer Check der Leute die da waren: von 40 Leuten nur 3 oder 4 bekannte Gesichter. Schmaler Anfang, aber der Blick zum Bufett heiterte mich wieder auf. Nach einer gelungenen Ansprache setzte ich mich zu einem mir auf Anhieb sympatisch erscheinendem Pärchen und liess mir das leckre Bufett schmecken. Auch wenn von den Ravioli abgeraten wurde und ich mir somit auch kein Urteil darüber erlauben kann, war das Essen sehr schmackhaft. Für mich ist sowas natürlich gleich ein Grund für ein fröhliges Gesicht. Geht nix über ein leckres Essen, Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. Nach einiger Zeit sammelten sich dann auch Freunde und Bekannte um unseren Tisch und wir hatten unseren Spass, auch wenn eine ernste Diskussion kaum möglich war, denn zu späterer Stunde füllte sich die Party mit Promo-girls, Tänzerinnen, Hostessen und ähnlichen Schönheiten, bei denen nicht nur mir der Atem weg blieb, sogleich ich natürlich besonders beeindruckt war. So viel gebündelte Anmut bin ich halt nicht gewohnt und verträgt mein seichtes Gemüt nicht sofort :).
Der Abend wurde später, ein Beitrag vom Crazyphone erheiterte die Gemüter, denn das Opfer war eben dieses Untenehmen, das die Feier ausrichtete, und der Sekt zeigte seine Wirkung. Gerade als ich meinem Nachbar von der einen Maus vorschwärmen wollte, hörte ich über umwege das genau diese seine Schwester sei. Das hätte ins Auge gehen können: "Boah, siehste die mit den langen Beinen und korrekten Ohren? Die geht ja wohl scharf, die nehm ich mir heut abend mit." - "Ja klar, kenn ich. Meine Schwester." - "Autsch"
Die war dann also abgehakt, so schlich ich mich dann nach und nach an eine andere, die ich schon die ganze Zeit mit einem Auge bewunderte. Wir kamen auch kurz ins Gespräch, und bei einer Frage erwähnte sie meinen Namen. Von da an war jegliches Gespräch erledigt, denn ich brauchte für die folgende halbe Stunde jegliche Brainpower um mich zu erinnern, woher sie meinen Namen kannte und warum sie mir so verdammt bekannt vor kam. Ein Freund lüftete dann das Geheimnis, sie arbeitete in dem Unternehmen als Praktikantin. Um meine Schande noch zu vergrössern liess ich es bei einem verlegenen Grinsen und hielt ihr gegenüber den Mund. Um diese Peinlichkeit zu übertrumpfen lehnte ich die Einladung einer lieben Mitarbeiterin eines Nachbarunternehmens ab, mich mit zu ihr zu Gesellen, weil ich mich noch um ein Bier für nen Freund zu kümmern hatte. Nunja. :+)
Zwischendurch klingelte dann noch mein Handy und Wiebke war dran. Eine ehemals sehr gute Freundin, die meinte, durch ihr Telefonbuch geblättert zu haben auf der Suche nach denen, mit denen sie schon seit längerem nix mehr zu tun hatte. Achnee, dachte ich so, und hab gleichmal den kommenden Freitag zum treffen arangiert.
Gegen 0:30 Uhr verschwand ich dann, nachdem die meisten meiner Gesprächspartner die Biege gemacht hatten, und ich simste kurz noch ein 'hallo, wo bist du' an Ben. Gerade als ich auf die Autobahn fahren wollte, um ins Bettchen zu huschen, kam die Antwort, das er noch mit Micha und Dom im Velvet, ein Art Club in Braunschweig, ist.
Eigentlich fühlte ich mich ja noch ganz fit, und so düste ich ins Velvet. Schnell Auto abgestellt und mit Pullover durch die Stadt getiegert. Ein paar Mädls riefen mir ein dezentes 'oh gott' oder 'boah' hinter her und erzitterten am ganzen leib, aber ich komme mit Kälte bekanntlich ganz gut klar (ey du, Kälte, tu du mir nix, dann tu ich dir nix. klappt immer.).
Im Velvet also erstmal nen Mexikanisches Bier geordert und auf die Suche gegangen nach den drei Verrückten. Eine halbe Stunde später wurde ich fündig, wie üblich wieder mit ein paar Frauen im Schlepptau. Jetzt muss ich hier kurz eine Erklärung bringen, denn Dom und Micha gehören der einzig deutschen Backstreet Boys Coverband an, und sind durchs Fernsehn und unzählige Auftritte bekannt. So sieht man ständig die geiernden Blicke der Mädls oder wird ohnehin sofort angesprochen "ey, euch kenn ich, ihr seid doch diese Backstreet Boys".
Wir unterhielten uns dann noch ein bisschen mit dem Inhaber des Clubs, dem auch noch ein paar andere Läden in BS gehören, und widmeten uns dann wieder dem Puplikum. Wärend Ben über irgend welche krummen Umwege an seine Traumfrau ran kam und sie anbot für ihn an der Stange zu tanzen, traf ich den ein oder anderen Kumpel aus alter Zeit.
Mitlerweile war es schon wieder etwas später und wir verkrochen uns aus der Kuschelecke in Richtung Disco-Saal, wo der Bär steppte. Bens Sternchen tanzte also ziemlich 'gierig' an der Stange und wir drum herum. Wie üblich ist die Musik nicht ganz nach meinen Geschmack, aber dieser Euro-Dance strengt zum Glück nicht so beim tanzen an. Als ich gerade wieder mal einen etwas satirischen Tanz immitierte und den Blick nach links warf, blickte ich zu meinem Erstaunen in zwei hübsche Augen, wo vorher eigentlich die von Dom waren. Sie lächelte nur und tanzte erstmal Taihitti mit mir. Naja, darauf kam ich nicht ganz klar aber machte erstmal weiter. Nach ner guten Stunde tat mir mein Rücken weh, weil die irgendwie ständig mit dem ihrem an meinem war, und mir taten meine Beine sowie Arme von den Tritten und Schlägen weh, die mir signalisierten, ich solle doch endlich zu sehn da was anzubandeln. Jaja.
Nachdem ich dann mein Wasser ausgenuckelt hatte, versuchte ich sie dann kurzerhand mit aufs Podest an die Stange zu bekommen, aber ihr war der Fussboden sicherer meinte sie. Naja, wie man das auch immer interpretieren möchte. Ich hab gesagt ich komme gleich wieder und verschwand erstmal. Nach ner weiteren Stunde wollt ich eigentlich nochmal einen Anlauf starten und mal Namen und Telefonnummer organisieren, war aber insgeheim froh, das ich sie nicht finden konnte.
Jedenfalls ist klar, wo ich nächste Woche Freitag sein werde. Im Velvet. Hm, jetzt muss ich das nur irgendwie Wiebke erklären.
So, genug getippert. Jetzt ist es schon kurz nach 5 Uhr und die Rufe aus dem Bett werden immer lauter.
Viele liebe Grüsse, CW

CW - 08.12.2001  - edit   


die Welt dreht sich weiter ...

... auch wenn es hier nicht den Anschein hat, denn der Schein trügt. Vieles ist geschehen seit dem letzten Newseintrag. Unter friends findest du einen neuen Eintrag, meine Tante ist offensichtlich an Borrelose erkrankt, die ersten Milzbrandfälle sind in Deutschland bekannt geworden, meine Eltern sind mal wieder im Urlaub, Schwesterherz hat eine Lungenentzündung und ich habe mir einen kleinen Abstecher in eine Beziehung geleistet, die gerade einen Monat anhielt und somit eher in die Katerogie "Ausrutscher" gehört. Sicher ist, das dies alles genug Insperation bedeutet und mir schon wieder die Finger jucken, um geschehenes in Wort und Bild zu bannen. Doch alles zu seiner Zeit, so wartet gespannt auf das was da kommen möge.

Jetzt sitze ich hier, höre Sinead'O'Conner, eine Kerze schimmert links neben dem weissen, ungepflegten Telefon. Aus dem Nebenraum stört nur ein leichtes Rauschen der PC-Lüfter die winterliche Stille. Der Alltag kehrt wieder ein. Nicht ganz, denn das was bleibt ist das einzige Gefühl, das sich hartnäckig gegen jeden Unterdrückungsversuch wehrt und immer wieder zum Vorschein kommt, so sehr ich es auch versuche zu kontrollieren. Das Gefühl allein zu sein.

SMS: "Am schlimmsten is das Gefühl das man alleine is. Hört aber auf."

Ich vertraue dir.


Kuschlig warme und verträumte Wintertage mit Kerzenschein im Kreis Euerer Liebsten, ist, was ich Euch für diese Jahrezeit als Wunsch mit auf den Weg geben kann.

CW - 07.11.2001  - edit   


Jubelschreie...

...dringen aus den Lautsprechern eines veralteten Fernsehers. Ich sehe Palästinenser mit einer Art Freudentanz auf den Strassen Libanons hüpfen. Kinder, noch keine 14 Jahre alt, die ihre Landesflagge auf transparenten Kunstoffs gemalt haben, und sie stolz in die Kamera halten. Ihre Augen funkeln, überall Freude. Ich durchforsche schnell einen Kalender und hoffe, das ich nicht schon wieder Weihnachten oder einen anderen Feiertag verpasst habe, aber nein, heute war kein Feiertag; auch nicht in Libanon oder Jerusalem. Vielleicht hat ja auch einfach nur die Supermarktkette Aldi eine Filiale aufgemacht, denke ich noch bei mir, und bin mit meinen Gedanken schon wieder an dem Reciever, den ich mir von einem Freund ausgeliehen habe. Mein alter hat leider am letzten Freitag seinen Dienst quittiert. Ein Fernsehbild hatte ich ja nun schon, aber der Frust war mir deutlich auf die Stirn geschrieben. Ausser vereinzelten, aus meiner Sicht unwichtigen Programmen wie "Phönix" und "Astra" scheine ich nurnoch "n24" empfangen zu können. So viel ich auch an diesem Reciever auch rumkonfiguriere, ich bekomme keine anderen Sender zu Gesicht. Gefrustet rufe ich den vermeindlichen Freund, Jan, an, Doch ich musste erfahren, das ein Grossteil der Sender zZ ohnehin nur "n24" ausstrahlen. Sprachlos, und Jan als spinner abgestempelt, unterbrach ich die Konversation und schaute ein weiteres mal auf den Fernseher.


Seit diesem Zeitpunkt hab ich mich kaum vom Fleck gerührt, und das ist jetzt gut 8 Stunden her. Ich sah Menschen, die sich aus einem 400 Meter hohem Hochhaus stürzten, weil sie die Treppen nicht mehr nutzen konnten. Ich sah eine Wand, die dem Kameramann entgegen kahm. Eine Wand, mehrere hunder Meter hoch, eine Wand aus Staub und Dreck. Ich sah Leichen, schwer Verletzte, ich sah Feuer und Explosionen. Und das alles sah ich, in der amerikanischen Metropole, mitten in New York. Anfangs begriff ich nicht, was dort wirklich geschah. Noch jetzt wehrt sich mein Inneres, doch nach und nach legt sich der Schock, um durch Angst, Trauer und Wut ersetzt zu werden. Meine ersten Gedanken spielten damit, wie es die Terroristen geschafft haben, 4 Flugzeuge zu kapern und so präzise zu platzieren. Was für ein logistischer Aufwand, welch Planung muss dafür erforderlich gewesen sein. Die taktische Leistung der Terroristen war genauso beispiellos, wie die Tat ansich.

Ersten Schätzungen zufolge mussten 20.000 Menschen ihr Leben lassen; doch für was? Ich kann es nicht glauben, verdammt, ich will* es nich glauben. Mein Körper zittert, Gedanken schellen wie grelle Blitze als gigantische Wellen von innen gegen meine Stirn und versiegen in einer unterirdischen Strömung. Konzentration ist kaum möglich. Dabei bin ich nicht einmal persönlich betroffen.

Blut wird knapp, in Washington. Vor 2 Monaten habe ich gerade Blut gespendet, und jetzt weiss ich, das ich viel zu selten Blut spende.

Doch was könnte schlimmer sein als dieser Anschlag? Nichts, dachte ich, doch da erinnerte ich mich an die jubelnden Kinder, die ich anfangs gesehen hatte. Ich sackte auf dem Schreibtischstuhl zusammen.

"...und alle, die sich jetzt klamm heimlich freuen, die wollten sich fragen, was für eine Welt sie zukünftig sehen wollen!"

Die USA mit all ihren Bewohnern hat meine Anteilnahme und ich verwünsche jeden, der daran auchnoch gefallen findet. *teardrop*

CW - 12.09.2001  - edit   


Sommer?

Nurnoch eine Prüfung habe ich vor mir, jetzt am Mittwoch. Die Last legt sich nach und nach von meinen Schultern. Doch ich merke, wie ein sich anderer schwerer Fels auf mir nieder lässt und mir immer weniger Luft zum atmen lässt. Erst bekam ich panik. Zwei Monate keine Vorlesungen. Was sollte ich die ganze Zeit bloss machen. Doch jetzt frage ich mich, ob ich denn nichtmal ein paar Tage für mich haben kann. So viele Dinge stehen an, die ich die letzten Wochen vernachlässigt habe.


Wie schön war das als ich Kind war. Da hab ich mir keine Sorgen darüber gemacht, bei welchem Kunde welche Arbeiten zuerst zu machen sind, welchen Tag ich noch frei habe um mich mit lieben Freunden zu treffen, wann ich mein Auto sauber mache und repariere oder wann ich einfach mal paar Tage zu meiner lieben Schwester fahren kann.





Heute scheint endlich die Sonne. Nachdem ich den Kerl im Spiegel gewaschen habe, werd ich mich in unseren schönen Garten legen, und die Kraft des wärmenden Planeten tanken.





Denn: alles wird gut. Euer CW

CW - 24.06.2001  - edit   


design v1?

Mich erreichen immer wieder Fragen, ob die alte Site noch irgendwo zu finden ist.
Ja, natürlich. Ein Backup liegt auf old.beside-u.de.

Was haltet ihr denn von dem neuen Layout im Bezug zu dem alten? Welches gefällt Euch besser? Schreibt mir eine eMail!

cW - 27.04.2001  - edit   


neue literatur

Wieder ein Update gibt es unter 'Philosophie' zu bestaunen.
Schaut doch einfach mal rein!

CW - 23.04.2001  - edit   


Designnotes

Etwa 3 Wochen sind vergangen seit meinem letzten Eintrag. Viel hat sich getan seit dem. Das Grundgerüst steht. Sobald ich die Datenbanken an meinen Provider angepasst habe, geht die neue Seite online.

CW - 04.04.2001  - edit   


still working

Uha, nein, ich versuche erst gar nicht mich herraus zu reden. Ihr habt ja recht, es hat sich wenig getan die letzten drei Monate. Jedenfalls nach aussen hin.
Wie aber schon der ein oder andere vermutet hat, arbeitete ich, wie angekündigt, an einer verbesserten Engine (hi Carsten ). Die Site soll auf PHP sowie MySQL umgestellt werden, was der Optik sowie der Funktionalität zugute kommt.
Aber schaut selbst :-)

CW - 22.03.2001  - edit   


happy new year

Erst einmal ein frohes neues Jahr... wenn auch ein bisschen verspätet :-). Ich bekam in den letzten Tagen einen haufen Anfragen, wann es hier weiter geht. Dazu kann ich sagen, das ich derzeit inmitten von Klausuren stecke und ende des Monats an der Page weiterarbeiten werde. Also Geduld.

Schön wären auch noch ein paar Steckbriefe von Leuten, die sich hier noch nicht verewigt haben. Desdo mehr sich beteiligen, desdo interessanter wirds. Charakterbeschreibungen von anderen sind genauso gefragt .. also, haut in die Tasten! :-)))

CW - 09.01.2001  - edit   


der Tag der Geburt

Es ist soweit, der 23.12.00 ist erreicht. Morgen ist Heilig Abend und heute Nacht wird www.beside-u.de offiziell eröffnet werden. An der Stelle Danke an alle, die mitgewirkt haben. Ich hoffe weiterhin auf rege Beteiligung, und vor allem auf neue Gesichter.

Das Gästebuch wird jetzt nicht mehr von planetlan gehostet, sondern von meinem eigenen Server. Ausserdem hab ich ein paar Schneeflocken ins Hauptmenü gesetzt (thnx 2 Tyrant), damit wir wenigstens ein bisschen Schnee zu sehen bekommen. Natürlich dürfen auch ein paar Bugfixes und updates in der User-Database nicht fehlen :-)

Ich wünsche Euch ein paar Besinnliche Festtage ... mir fehlen noch immer Weihnachtsgeschenke, aber die Geschäfte haben ja noch 3 Stunden offen :)

CW - 23.12.2000  - edit   


neue Mitglieder

Wieder neue Mitglieder sind zu begrüssen. Ausserdem steht das Forum endlich (Danke Dennis :-) )

Von nun an ist die Seite Passwortgeschützt. Das Passwort gibts auf Anfrage bei mir. Warum wieso und weshalb, dazu schreib ich später etwas. Muss erstmal ein bisschen schlafen :-)

CW - 17.12.2000  - edit   


neuer Menüpunkt

Der Menüpunkt Links ist ausgearbeitet. Jetzt gehts ans Forum. Im Kopf steht das Design auch schon, jetzt muss es nurnoch umgesetzt werden :-)

LG CW

CW - 11.03.2000  - edit   


stand der dinge

Der Menüpunkt Lyrik ist dazu gekommen. Eine Charakterbeschreibung zu Danny Holluschek ebenfalls. Bugfixes, etc. Die Zeit drängt, in 6 Tagen soll die Page stehen. Priorität liegt jetzt auf dem Forum. Sobald Dennis Konert soweit ist, werde ich mich daran setzen, es einzubinden. In der Zwischenzeit werde ich schon einmal mit dem Menüpunkt "links" anfangen.

Und ich habe bis heute noch kein einziges Weihnachtsgeschenk gekäuft. Das wird mir meine Verwandschaft nie verzeihen :-}

CW - 18.12.2000  - edit   



 
  [ : news : ]

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